Amnesty International Wuppertal

Amnesty International Wuppertal Amnesty International setzt sich für die Durchsetzung aller in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formulierten Rechte ein.
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Wir sind eine Wuppertaler Amnesty-Gruppe
und treffen uns ein bis zweimal im Monat, in der Regel dienstags ab 18.30 Uhr im Bezirksbüro (Hünefeldstrasse 90). Bei Interesse an unserer Gruppe könnt Ihr gerne vorbeikommen! Wir freuen uns immer über neue Mitglieder oder Besucher. Aktuelle Termine auch unter: http://www.amnesty-wuppertal.de/Main/Gruppe1226
Adresse:
Amnesty-Bezirksbüro Bergisches Land
Hün

efeldstrasse 90
42285 Wuppertal-Unterbarmen
Telefon (0202) 87 421
Telefax (0202) 81 705
e-mail: [email protected]

Foto der Schwebebahn im Profilbild Markus Schroeder (leguan001 bei flickr, (CC BY-NC-ND 2.0))

Adresse

Obergrünewalder Straße 32
Wuppertal
42103

Allgemeine Information

Unsere Themen: Amnesty International setzt sich für die Durchsetzung aller in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formulierten Rechte ein. Besonders engagiert sich Amnesty * gegen Folter, Todesstrafe, politischen Mord, grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe und das "Verschwindenlassen" von Menschen, * für die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen und die Bestrafung der Täter, * für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder Überzeugung inhaftiert sind, * für den Schutz von Menschenrechtsverteidigern, * für den Schutz von MigrantInnen, Flüchtlingen und Asylsuchenden, * für den Schutz der Menschenrechte in bewaffneten Konflikten, * für eine wirksame Kontrolle des Waffenhandels, * für den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt und Unterdrückung, * für die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte, * für den Eingang der Menschenrechte in internationale sowie regionale Vereinbarungen und Konventionen, * für faire und zügige Gerichtsverfahren, insbesondere bei politischen Gefangenen, * für Programme zur Menschenrechtserziehung und zur Förderung des Bewusstseins für die Menschenrechte , * für die Zusammenarbeit von nichtstaatlichen Organisationen, den Vereinten Nationen und regionalen zwischenstaatlichen Organisationen zur Verteidigung der Menschenrechte --------------------------------------------------------------------- Unsere Erfolge: Können einzelne Menschen wirklich etwas bewirken? Und ob! Amnesty ist die Plattform für viele einzelne Menschen, die gemeinsam Druck aufbauen - weltweit. Denn öffentlicher Druck ist das wirksamste Mittel, um Menschenrechte zu schützen. Oft zählt jede Minute und jede Stimme. Appelle und Briefe zeigen den Verantwortlichen von Menschenrechtsverletzungen, dass ihre Taten gesehen und nicht hingenommen werden. Oftmals können wir so erreichen, dass Gefangene freigelassen, Todesurteile umgewandelt, Drohungen eingestellt, Folter und Misshandlung gestoppt oder unfaire Gerichtsverfahren wieder aufgerollt werden. Rund 40 Prozent unserer Eilaktionen sind erfolgreich. Mit Lobbyarbeit arbeiten wir unter anderem daran, dass Menschenrechte Eingang in internationale Abkommen finden. Die äthiopische Journalistin Serkalem Fasil ist durch den öffentlichen Druck unserer Aktivisten und Unterstützer im April 2007 freigesprochen worden. Sie war wegen regierungskritischer Artikel verhaftet worden und sollte zum Tode verurteilt werden. Im Gefängnis brachte sie unter fürchterlichen Bedingungen ein Kind zur Welt. "Wir stehen in der Schuld all derer, die an uns gedacht und Appelle geschickt haben. Wir brauchen diese Solidarität. Die Reaktion auf die Appelle wird derartige Angriffe verhindern, das ist unsere feste Überzeugung. Wir senden herzliche Grüße an alle, die sich um unsere Sicherheit besorgt gezeigt haben." Diese Worte von Mitgliedern des türkischen Menschenrechtsvereins 'IHD' erreichten Amnesty wenige Tage nachdem eine Urgent Action zum Schutz von Eren Keskin gestartet worden war. Binnen 24 Stunden hatten Menschen aus aller Welt die türkischen Behörden aufgefordert, die Sicherheit der Rechtsanwältin und Leiterin des 'IHD' Istanbul zu gewährleisten. Zum Hintergrund: Am 19. April 2005 hatte Keskin Drohbriefe der ultranationalistischen Gruppe "Türkische Rachebrigaden" erhalten. Amnesty International unterstützt Keskin in ihrem Engagement für die Rechte türkischer Frauen und verlieh ihr dafür 2001 den Amnesty-Menschenrechtspreis. "Ich bin davon überzeugt, dass internationaler Druck entscheidend dafür war, dass mein Mann nicht ausgeliefert wurde", sagte Tadschigul Begmedowa, nachdem ein bulgarisches Gericht die Auslieferung ihres Mannes Annadurdy Chadschijew an Turkmenistan abgelehnt hatte. Sie dankte allen Teilnehmern des Amnesty-Eilaktionsnetzwerks, das sich dafür eingesetzt hatte, die Auslieferung Chadschijews zu verhindern. Im Falle seiner Zwangsrückführung nach Turkmenistan wäre er in großer Gefahr gewesen, inhaftiert und gefoltert zu werden. Annadurdy Chadschijew ist ein führendes Mitglied der turkmenischen Exilpartei "Watan". Er war 2001 nach Bulgarien geflohen. Ein Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe: Einen Erfolg feierte Amnesty auch am 18. Dezember 2007, als die UN-Generalversammlung mit klarer Mehrheit für einen weltweiten Hinrichtungsstopp stimmte. Diese Resolution hatte eine breit gefächerte Staatenkoalition aus allen Erdteilen in die UN-Generalversammlung eingebracht. Sie wurde von Amnesty, der Weltkoalition gegen die Todesstrafe und der Europäischen Union unterstützt.

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