Haus-,Wohnungs- und Grundeigentümerverein Wolfsburg und Umgebung e.V.

Haus-,Wohnungs- und Grundeigentümerverein Wolfsburg und Umgebung e.V. Wir beraten Sie bei Fragen über Kommunales Baurecht, Nachbarschaftsrecht, Baumängel, Schwierigkeiten mit Bauträgern, Mietrechtsfragen, Kündigungen...

Unser legendärer Waschkalender ist nun in der Geschäftsstelle für sie abholbar. Natürlich kostenlos und solange der Vorr...
04/12/2025

Unser legendärer Waschkalender ist nun in der Geschäftsstelle für sie abholbar. Natürlich kostenlos und solange der Vorrat reicht.

28/11/2025
09/10/2025

In Gedenken an unseren Pressesprecher Frank Kornath

Veranstaltungsbericht: „Todesfall im Mietverhältnis – Rechtliche, praktische und emotionale Aspekte“Gestern fand eine au...
25/09/2025

Veranstaltungsbericht: „Todesfall im Mietverhältnis – Rechtliche, praktische und emotionale Aspekte“

Gestern fand eine außergewöhnliche Informationsveranstaltung statt, die zahlreiche Interessierte anzog. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Herausforderungen, die für Angehörige, Vermieter und Erben entstehen, wenn ein Mieter verstirbt.

Als erste Referentin sprach Rechtsanwältin Andrea Gailus. Sie beleuchtete die rechtlichen Aspekte, die beim Tod eines Mieters zu beachten sind – angefangen bei der Kündigung des Mietvertrages über Fragen der Haftung bis hin zu mietrechtlichen Besonderheiten für die Hinterbliebenen und Vermieter. Ihre Ausführungen machten deutlich, wie wichtig es ist, rechtzeitig über Pflichten und Fristen informiert zu sein.

Im Anschluss übernahm Frank Neumann, Nachlassverwalter und Testamentsvollstrecker bei der Volksbank BRAWO. Er ging auf die Rolle der Erben ein und erklärte, wie ein Nachlass geordnet wird, welche Aufgaben auf die Erben zukommen und welche rechtlichen und finanziellen Fragen sich dabei stellen. Besonders praxisnah zeigte er typische Problemstellungen auf, die im Zusammenhang mit Wohnungen von Verstorbenen auftreten.

Den wohl eindrücklichsten Einblick gewährten die beiden Tatortreiniger Patrick Stelter und Hannes Hoffmann. Mit großer Offenheit berichteten sie aus ihrer Berufspraxis. Sie schilderten, wie sie Wohnungen nach einem Todesfall professionell reinigen, welche psychischen Belastungen damit verbunden sein können und wie wichtig ein respektvoller Umgang mit den Hinterlassenschaften der Verstorbenen ist.

Die Veranstaltung bot somit einen umfassenden Überblick über ein sensibles Thema, das viele betrifft, aber nur selten öffentlich besprochen wird. Sie verband juristisches Wissen, organisatorische Hintergründe und persönliche Erfahrungsberichte zu einem informativen und nachdenklich stimmenden Abend.

Welche Ministerien bestimmen die Wohnungspolitik? Dr. Kai Warnecke von Haus & Grund erklärt es uns.
09/09/2025

Welche Ministerien bestimmen die Wohnungspolitik? Dr. Kai Warnecke von Haus & Grund erklärt es uns.

Welche Ministerien bestimmen die Wohnungspolitik? | Dr. Kai Warnecke - Haus & Grund - erklärtIn diesem Video erklärt Dr. Kai Warnecke, Präsident von Haus & G...

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08/09/2025

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Nach der Novelle des niedersächsischen Klimaschutz Gesetz (NKlimaG) von 2023 sind nach §21 Kommunen verpflichtet eine ko...
01/09/2025

Nach der Novelle des niedersächsischen Klimaschutz Gesetz (NKlimaG) von 2023 sind nach §21 Kommunen verpflichtet eine kommunale Wärmeplanung durchzuführen. Dieses Konzept wird derzeit durch die Stadt Wolfsburg erarbeitet. Ziel ist es dabei bis zum Jahr 2040 eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung sämtlicher Gebäude zu erreichen.

Wir, HWG Wolfsburg, beteiligen uns aktiv an der Gestaltung mit und begleiten mit unseren Experten, Architekt Michael Szot und Umweltingenieur Björn Thiele, den Prozess mit.

Beim Workshop zur kommunalen Wärmeplanung in Wolfsburg stand die Entwicklung eines digitalen Zwillings im Zentrum. In diesem Modell werden Gebäudedaten, Heizsysteme, Netzinfrastrukturen und Energieverbräuche zusammengeführt und mit dem Simulationsmodell simergy bis 2045 und darüber hinaus fortgeschrieben. Auf diese Weise lassen sich für jedes Gebäude und jedes Netz verschiedene Szenarien durchspielen, die den künftigen Wärmebedarf und mögliche Versorgungspfade sichtbar machen.
Deutlich wurde dabei, dass die Sanierungsrate des Gebäudebestands der entscheidende Hebel ist. Der aktuelle Wert liegt bundesweit unter 1 % pro Jahr, notwendig wären jedoch mindestens 2–2,5 %, um die Klimaziele zu erreichen. Parallel dazu verschiebt sich das Gewicht der Heiztechnologien: Während heute noch Gas- und Ölkessel dominieren, treten ab 2026 durch die GEG-Novelle deutliche Einschränkungen für fossile Systeme in Kraft. Wärmepumpen, Biomasseheizungen und der Ausbau von Fern- und Nahwärmenetzen gewinnen dadurch stark an Bedeutung. Auffällig ist, dass das Modell neben Kosten auch Verhaltensmuster berücksichtigt: Eigentümer bevorzugen meist Heizungen, die den bisherigen ähneln – eine Tendenz, die den Wechsel verlangsamen kann.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Preisentwicklung. Simergy kalkuliert mit Brutto-Endkundenpreisen inklusive Steuern, Umlagen und CO₂-Kosten. Prognosen zeigen, dass fossile Energien durch die CO₂-Bepreisung kontinuierlich teurer werden (z. B. Erdgas bis etwa 15 ct/kWh), während Strom langfristig günstiger werden könnte. Biomethan und Pellets steigen aufgrund von Verknappung, Wasserstoff bleibt unsicher, dürfte aber perspektivisch billiger werden. Beim Netzausbau wurde deutlich, dass Fern- und Nahwärmenetze nur dort wirtschaftlich sind, wo eine ausreichende Wärmeliniendichte besteht; der Anschluss an das geplante H₂-Backbone ab 2032 wird den Wärmemarkt voraussichtlich nur indirekt beeinflussen.
Zum Abschluss wurden drei Szenarien diskutiert: ein „Laissez-faire“-Pfad mit minimaler Sanierung, ein „Mittelweg“ mit moderaten Sanierungen und punktuellem Netzausbau sowie ein ambitioniertes Szenario „Klimaneutral 2040“ mit hohen Sanierungsraten, konsequenter Einschränkung fossiler Systeme und massivem Ausbau der Wärmenetze. Insgesamt wurde klar, dass die Wärmewende nur durch das gleichzeitige Zusammenspiel von Gebäudesanierung, Infrastrukturentwicklung und regulatorischem Rahmen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Leider haben unsere Nachbarkreise, wie z. B. Gifhorn, dieses Thema noch nicht öffentlich begleitet.

Haus und Grund begrüßt den Plan der Koalition, das Heizungsgesetz abzuschaffen. „Die Ankündigungen von Bundeswirtschafts...
07/08/2025

Haus und Grund begrüßt den Plan der Koalition, das Heizungsgesetz abzuschaffen. „Die Ankündigungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, bei der Wärmewende künftig vor allem den CO2-Preis wirken lassen zu wollen und zügig die Weichen für ein technologieoffenes Gebäudeenergiegesetz stellen zu wollen, unterstützen wir ausdrücklich“, sagte Verbandspräsident Kai Warnecke heute in Berlin.

Er betonte, dass Eigentümer zunächst Planungssicherheit durch eine verbindliche Wärmeplanung vor Ort benötigen. Hier seien die Kommunen in der Pflicht und sie müssen ihre Absichten auch frühzeitig gegenüber ihren Bürgern kommunizieren. „Erst wenn ein Eigentümer weiß, dass sein Haus nicht an ein Wärmenetz angeschlossen wird, kann er sich um Alternativen kümmern“, so Warnecke.

Er ergänzte, dass die Kosten des Umstiegs auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung für viele Eigentümer aus eigenen Mitteln nicht zu bezahlen seien. Deshalb ist nach Auffassung des Verbandes auch ohne Heizungsgesetz eine verlässliche Förderung in der bisherigen Höhe unerlässlich. „Die zügige Abschaffung des Heizungsgesetzes wäre ein starkes Signal für die Eigentümer und ein wichtiger Schritt, den aktuellen Attentismus zu überwinden“, unterstrich Warnecke.

*Bildquelle geralt

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