Michel & Michel Rechtsanwälte / Fachanwälte

Michel & Michel Rechtsanwälte / Fachanwälte Partnerschaft der Rechtsanwälte Dr. Robert Michel und Burkhard Michel

Vom Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde heute der Angeklagte beim Amtsgericht Gelsenkirchen freigespr...
30/04/2026

Vom Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde heute der Angeklagte beim Amtsgericht Gelsenkirchen freigesprochen. Mit Strafbefehl war dem Berufskraftfahrer einer Werler Spedition zunächst neben einer Geldstrafe zudem die Fahrerlaubnis für die Dauer von zumindest 9 Monaten entzogen worden. Er soll mit seinem 40 t-Sattelzug ein grosses Schiebetor einer Firmenzufahrt aus der Verankerung gerissen haben, sodass dieses umfiel. Sodann soll er sich in Kenntnis des Unfalles entfernt haben, nachdem er ausgestiegen und sich den Schaden angesehen habe. Behaupteter Sachschaden 15.000 €. Der Unfallhergang ist videotechnisch sogar festgehalten worden. Dem Mandanten konnte nicht nachgewiesen werden, dass er die Kollision mit dem Rolltor bemerkt hatte. Ein 40 Tonner wackelt halt nicht so schnell! 🤷‍♂️ Schlaflose Nächte sind damit erstmal vorbei...

Der Besuch des in der U-Haft befindlichen Mandanten gehört zum Alltag des Strafverteidigers. Der Mandant soll Mitglied e...
13/02/2026

Der Besuch des in der U-Haft befindlichen Mandanten gehört zum Alltag des Strafverteidigers. Der Mandant soll Mitglied einer Bande sein, die gewerbsmäßig Cannabis angebaut und damit Handel betrieben haben soll. Die Bande soll eine Indoorplantage in Unna betrieben haben. Über Monate wurde eine TKÜ (Telekommunikationsüberwachung) durchgeführt. Mehrere Beschuldigte wurden verhaftet. Die Haftprüfung ist beantragt.

Nach mehr als 3 Sekunden soll der Mandant am Werler Stadtwald die Rotlicht anzeigende Ampelanlage überfahren und dazu no...
30/01/2026

Nach mehr als 3 Sekunden soll der Mandant am Werler Stadtwald die Rotlicht anzeigende Ampelanlage überfahren und dazu noch über eine Sperrfläche einen Linienbus überholt haben. Im Kreuzungsbereich soll schon der Querverkehr angefahren sein. Folge war ein Bußgeldbescheid über 225 € nebst Fahrverbot. Der im Zivilfahrzeug nacheilende Polizeibeamte fertigte an der nächsten Ampelkreuzung in Werl ein Foto des Fahrers an. Heute gab es im zweiten Hauptverhandlungstermin einen Freispruch für den Mandanten, da der geladene Sachverständige den Betroffenen lediglich als möglichen Täter identifizieren konnte. Eine zur Verurteilung ausreichende Wahrscheinlichkeit konnte er nicht bestätigen. Ob der Mandant der Täter tatsächlich gewesen ist, interessiert den Verteidiger nicht. Nur, ob man es nachweisen kann...

Vom Vorwurf der Vergewaltigung wurde heute der Mandant beim Amtsgericht Dortmund freigesprochen.  Nach umfassender Zeuge...
08/01/2026

Vom Vorwurf der Vergewaltigung wurde heute der Mandant beim Amtsgericht Dortmund freigesprochen. Nach umfassender Zeugenvernehmung im Rahmen der dreitägigen Hauptverhandlung kam das Schöffengericht nicht zu der Überzeugung, dass der Angeklagte gegen den Willen der Hauptbelastungszeugin mit dieser den Geschlechtsverkehr - der unstreitig stattgefunden hatte - durchgeführt hatte. Die Zeugin hatte sich insbesondere bei der Schilderung des Kerngeschehens in erhebliche Widersprüche verstrickt. Es gibt kaum einen anderen Vorwurf, bei dem Beschuldigte in der Öffentlichkeit derart schnell vorverurteilt sind. Deswegen bedarf es bei der Verteidigung von Sexualstraftaten besonderer Aufmerksamkeit und Erfahrung.

11/12/2025
Ein Kapitalverbrechen zu verteidigen ist immer eine besondere Herausforderung! Der Mandant wird eines versuchten Totschl...
19/11/2025

Ein Kapitalverbrechen zu verteidigen ist immer eine besondere Herausforderung! Der Mandant wird eines versuchten Totschlages in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beschuldigt. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Mit 14 Messerstichen - zum Teil in den Rücken - soll er das Opfer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er den Willen zur Tötung des Geschädigten hatte. Den Verteidiger interessiert das wahre Tatgeschehen weniger. Ihn interessiert nur, ob ihm die Tat nachzuweisen ist und darüber hinaus, ob der Nachweis erbracht wird, dass er zumindest billigend in Kauf genommen hatte, dass das Opfer verstirbt. Nächste Woche beginnt die Hauptverhandlung beim Landgericht Arnsberg.

Beim Siederfest gab es heute eine Radarkontrolle... 🤣
22/06/2025

Beim Siederfest gab es heute eine Radarkontrolle... 🤣

21/06/2025
Unter anderem wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Mitführen einer Waffe war der Man...
22/05/2025

Unter anderem wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Mitführen einer Waffe war der Mandant bei der Strafkammer des Landgerichts Arnsberg angeklagt worden. Das ganze Spektrum der BtM war vertreten. Amphetamin, Kokain, Haschisch, M**A, Ketamin und Ecstasy wurden aufgefunden. Teilweise im Kilogrammbereich. Nach dem Gesetz droht bereits deswegen eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren. Nach der vom Verteidiger vorgetragenen Einlassung und einem Verständigungsgespräch wurde letztendlich eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und 10 Monaten verhängt. Der durchgehend sich in Arbeit befindliche und nicht vorbestrafte Mandant erhält damit eine neue Chance, nunmehr ein redliches Leben zu führen. Handwerker werden benötigt!

18/05/2025

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Werl
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