21/02/2026
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 20. Februar, kam es in einem von uns verwalteten Mehrfamilienhaus zu einem Brand. Wir wurden umgehend informiert und waren noch in derselben Nacht vor Ort, um uns einen Überblick über die Situation zu verschaffen und schnellstmöglich reagieren zu können.
Aufgrund akuter Einsturzgefahr darf das Gebäude derzeit nicht betreten werden. Das bedeutet, dass keiner der Bewohnerinnen und Bewohner in seine Wohnung zurückkehren konnte und persönliche Gegenstände sowie Kleidung zurücklassen musste.
Für uns stand von Beginn an das Wohl der Betroffenen im Mittelpunkt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben wir noch in der Nacht in unserer Ferienwohnungen untergebracht. Die beiden weiteren Bewohner wurden am nächsten Tag informiert und sind ebenfalls gut untergebracht.
Gerade bei den derzeit kalten Temperaturen ist es besonders belastend, ohne eigene Kleidung dazustehen. Eine Mitarbeiterin unseres Teams ist daher zusätzlich losgefahren und hat aus dem privaten Bestand ihres Mannes warme Kleidung organisiert. Darüber hinaus haben wir Trainingsanzüge sowie Turnschuhe zur Verfügung gestellt bekommen. Für diese Hilfe sind wir sehr dankbar.
Wir möchten uns ausdrücklich bei allen Einsatzkräften und Helferinnen und Helfern für ihren schnellen und engagierten Einsatz bedanken.
Der Eigentümer wurde selbstverständlich noch am Freitag von uns informiert. Da er sich nicht vor Ort befindet, ist er auf unsere Unterstützung angewiesen. Die Situation hat ihn sehr bestürzt, und wir stehen in engem Austausch, um alle weiteren Schritte in seinem Sinne und im Sinne der Bewohner zu koordinieren.
Sehr bedauerlich finden wir hingegen die Berichterstattung in den sozialen Netzwerken. Dort werden teilweise Behauptungen und vermeintliche „Fakten“ verbreitet, noch bevor gesicherte Informationen vorliegen. Solche Spekulationen halten wir für unangemessen und nicht respektvoll.
Für uns als Hausverwaltung ist diese Situation nicht nur organisatorisch herausfordernd, sondern auch emotional belastend. Wir stehen in engem Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, die durch dieses Ereignis plötzlich vor dem Nichts stehen. Umso wichtiger ist es uns, verantwortungsvoll, besonnen und unterstützend zu handeln.
Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen. Wir setzen weiterhin alles daran, gemeinsam Lösungen zu finden und die notwendigen Schritte schnellstmöglich umzusetzen.