Steuerberater Thomé

Steuerberater Thomé Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Steuerberater Thomé, Rechtliches, Neukircher Str. 10, Stein-Neukirch.

07/10/2022

Die Kommission begrüßt, dass der Rat ein achtes Paket harter Sanktionen gegen Russland wegen seiner Aggression gegen die Ukraine angenommen hat. Das Paket wurde eng mit unseren internationalen Partnern abgestimmt.

06/10/2022

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach § 7g EStG setzen für Firmenwagen eine ausschließliche oder fast ausschließliche betriebliche Nutzung voraus. Welche Nachweise kann das Finanzamt hierfür verlangen? Nach dem BFH können die Anteile der betrieblichen und außerbetrieblichen Kfz...

27/07/2020

2020 ist wahrlich kein Jahr für schwache Nerven. Die Coronapandemie bestimmt das Leben seit Monaten, die amerikanische Präsidentenwahl im November dürfte die Welt unabhängig von ihrem Ausgang verändern. Doch wenn die Menschen eines Tages auf dieses verrückte Jahr zurückblicken, dann werden sie sich vielleicht noch an etwas ganz anderes erinnern: die Geburt einer völlig neuen künstlichen Intelligenz.

Seit einigen Tagen gibt es im Silicon Valley kaum noch ein anderes Thema als GPT-3, die dritte Version des "Generative Pretrained Transformers" von OpenAI. Das Unternehmen gründeten vor gerade mal fünf Jahren Elon Musk und Sam Altman, der ehemalige Präsident des renommierten Start-up-Accelerators Y Combinator. Zwar hat sich der Tesla-Gründer inzwischen von dem Projekt zurückgezogen, aber zumindest in Sachen Schlagzeilenpotenzial dient er der Firma anscheinend weiterhin als Vorbild. Egal was sie tut, es lässt niemanden kalt.

Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte OpenAI den Vorgänger GPT-2. Dem musste man nur einen Satz füttern, dann auf einen Knopf drücken – und schon schrieb er von sich aus eine Geschichte, die sich sogar recht passabel las (mehr dazu in unserem Podcast vom September 2019).

Ende Mai stellten 31 OpenAI-Forscher*innen in einem 75-seitigen Paper (.pdf) GPT-3 vor. Und schon da konnte man das revolutionäre Potenzial erahnen. Das Modell wurde mit einer Billion Wörter gefüttert und verfügte über 175 Milliarden Parameter – zehn Mal so viel wie das bislang leistungsfähigste Modell von Microsoft.

Nun wird dieses quantitative Potenzial auch qualitativ sichtbar. Entwickler*innen konnten sich bei OpenAI darum bewerben, die Software in einer Beta-Version zu testen. Und diese digitale Probefahrt nutzten sie voll aus.

Zur Erklärung: Wenn man das Programm mit Text füttert, versucht es vorherzusagen, was man von ihm will. Und das klappt in manchen Bereichen schon erstaunlich gut.

Der eine Programmierer baute einen Generator, dem man ein beliebiges Design vorgibt, das er sofort in Code übersetzt. Der andere stellte der Software medizinische Fachfragen und erhielt die richtige Antwort. Wieder andere nutzten GPT-3 für fiktive Dialoge mit berühmten Personen, simple Erklärungen für Grundschüler oder neue Gedichte . "Mit GPT-3 zu spielen fühlt sich danach an, die Zukunft zu sehen", twitterte der US-Entwickler Arram Sabeti.

Andere sind sich da nicht so sicher. Der US-Programmierer Kevin Lacker beispielsweise brachte das System deutlich an seine Grenzen. Fragen wie "Wie hoch ist die Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten?" konnte GPT-3 noch problemlos beantworten (78 Jahre).

Dann stellte Lacker ihm eine völlig sinnfreie Frage: "Wie viele Regenbögen braucht man, um von Hawaii auf 17 zu springen?" Die Antwort: "Es braucht zwei Regenbögen, um von Hawaii auf siebzehn zu springen."

Das System hat es anscheinend nicht so gerne, Unwissenheit zuzugeben. Lacker wollte auch wissen, wer im Jahr 1600 Präsident der USA war. Die Antwort: "Queen Elizabeth die Erste."

Doch bei aller berechtigten Skepsis: Hier haben wir mal eine womöglich revolutionäre Innovation, die nicht von den üblichen Verdächtigen wie Google, Facebook oder Amazon kommt, sondern von einem vergleichsweise kleinen und jungen Unternehmen. Und Diversität ist für neue Ideen nie schlecht.

Vorerst will OpenAI weiter mit externen Entwickler*innen daran arbeiten, die Möglichkeiten von GPT-3 auszuloten. Noch in diesem Jahr soll ein kommerzielles Produkt auf den Markt kommen, damit andere Unternehmen via Cloud auf die Software zugreifen können.

Nun gibt es auch im Falle von GPT-3 wie bei jeder Innovation Fans und Feinde. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich sinnvolle Einsatzbereiche (Websites programmieren, Fragen beantworten) ebenso vorzustellen wie gefährliche (Fake-News erstellen, Plagiate produzieren).

Immerhin scheint diese Ambivalenz auch den Entwickler*innen bewusst. Selbst Sam Altman versuchte neulich schon, die Erwartungen zu dämpfen: "Der Hype ist wirklich übertrieben", twitterte er, "danke für die netten Komplimente, aber das System hat immer noch ernstzunehmende Schwächen und macht manchmal sehr dumme Fehler."

Perfekt ist es noch nicht. Aber welche Innovation kann das schon von sich behaupten? Das erste Auto war technologisch nicht so ausgereift wie die heutigen Modelle, beim Anblick der ersten Computer bricht man heute in Gelächter aus. Und so gilt hier ebenfalls: Wer immer nur das Haar sucht, dem entgeht die Suppe.

Adresse

Neukircher Str. 10
Stein-Neukirch
56479

Telefon

02667961760

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Steuerberater Thomé erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie