RA Alexander Schoeppe

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Neun Folgen, ein Muster: Persönliche Haftung entsteht dort, wo Wissen fehlt, Reihenfolgen kippen und Entscheidungen wart...
07/08/2026

Neun Folgen, ein Muster: Persönliche Haftung entsteht dort, wo Wissen fehlt, Reihenfolgen kippen und Entscheidungen warten.

Ob Stichtag, Steuern, Bürgschaft oder Zeit: In neun Folgen zeigte sich immer dasselbe Muster. Haftung entsteht, wo Wissen fehlt, Reihenfolgen kippen und Entscheidungen warten.

Die gute Nachricht: Das Muster lässt sich umkehren. Mit vier Gewohnheiten — Zahlen wöchentlich kennen, Stichtage kalendern, Unterschriften verhandeln, früh sprechen.

Die GmbH bleibt eine der besten Rechtsformen, die es gibt. Für Geschäftsführer, die wissen, wo ihre Grenzen liegen.

Der Mythos war nie das Problem. Der blinde Glaube daran war es. Danke, dass Sie die Serie begleitet haben.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 10/10

„Dafür habe ich doch eine D&O.“ — Die Versicherung, auf die sich viele verlassen, wird im Ernstfall zuerst geprüft. Gege...
06/08/2026

„Dafür habe ich doch eine D&O.“ — Die Versicherung, auf die sich viele verlassen, wird im Ernstfall zuerst geprüft. Gegen Sie.

Die D&O-Versicherung gehört in jede Geschäftsführung. Aber sie ist ein Werkzeug — kein Freibrief.

Sie zahlt für Sorgfaltsfehler. Nicht für wissentliche Pflichtverletzungen, nicht für liegen gebliebene Steuern und Beiträge. Und über die Grenze wird im Ernstfall gestritten.

Der eigentliche Schutz entsteht vorher: Entscheidungen begründen, Alternativen abwägen, festhalten. Was nicht dokumentiert ist, lässt sich nicht verteidigen.

Wann Ihre D&O zuletzt gegen die Realität geprüft wurde — und worauf es dabei ankommt: Folge 8.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 08/10

Die Haftungsbeschränkung Ihrer GmbH endet oft nicht vor Gericht. Sie endet am Schreibtisch der Bank — mit Ihrer Untersch...
30/07/2026

Die Haftungsbeschränkung Ihrer GmbH endet oft nicht vor Gericht. Sie endet am Schreibtisch der Bank — mit Ihrer Unterschrift.

Kein Richter, kein Verfahren, kein Drama: Die häufigste Aufhebung der Haftungsbeschränkung geschieht am Schreibtisch der Bank.

Die persönliche Bürgschaft ist keine Formalie. Sie ist ein Vertrag, mit dem Sie Ihre Haftungsbeschränkung freiwillig aufgeben — oft unbegrenzt.

Was viele nicht wissen: Höchstbetrag, Laufzeit und Enthaftung beim Ausscheiden sind verhandelbar. Vor der Unterschrift. Danach nicht mehr.

Drei Fragen, die vor jeder Bürgschaft beantwortet sein müssen — in dieser Folge.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 07/10

Das gefährlichste Darlehen in einer GmbH kommt selten von der Bank. Es kommt vom Gesellschafter selbst.Wenn es eng wird,...
24/07/2026

Das gefährlichste Darlehen in einer GmbH kommt selten von der Bank. Es kommt vom Gesellschafter selbst.

Wenn es eng wird, greifen viele Gesellschafter-Geschäftsführer zum eigenen Ersparten. Schnell, unbürokratisch, gut gemeint.

Aber in der Krise gilt: Ihr Gesellschafterdarlehen ist nachrangig. Es steht hinter allen anderen Gläubigern — ganz am Ende der Schlange.

Und mehr noch: Rückzahlungen im letzten Jahr vor einem Insolvenzantrag kann der Verwalter zurückfordern. Ihr eigenes Geld, ein zweites Mal weg.

Bevor privates Geld ins Unternehmen fließt, gehören drei Fragen auf den Tisch — sie stehen in dieser Folge.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 06/10

„Dafür habe ich doch meinen Steuerberater.“ — Der Satz, der in Haftungsverfahren am häufigsten fällt.Delegation ist gute...
21/07/2026

„Dafür habe ich doch meinen Steuerberater.“ — Der Satz, der in Haftungsverfahren am häufigsten fällt.

Delegation ist gute Führung. Aber eine Pflicht können Geschäftsführer nicht delegieren: die Lage des eigenen Unternehmens zu kennen.

Ihr Steuerberater bucht, was Sie liefern — meist mit Wochen Verzug. Ob Ihr Unternehmen heute zahlungsfähig ist, beantwortet keine BWA vom Vorquartal.

Im Verfahren schützt Unkenntnis nicht. Sie belastet: Wer nicht wusste, hätte wissen müssen.

Das Minimum, das in die Chefsache gehört: Liquidität heute und dreizehn Wochen voraus, offene Posten, monatliches Ergebnis.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 05/10

In der Krise bezahlen viele zuerst die Lieferanten. Es ist die teuerste Reihenfolge, die es gibt.Wenn das Geld knapp wir...
16/07/2026

In der Krise bezahlen viele zuerst die Lieferanten. Es ist die teuerste Reihenfolge, die es gibt.

Wenn das Geld knapp wird, entscheidet die Reihenfolge. Viele zahlen zuerst, was den Betrieb am Laufen hält: Lieferanten, Material, Fracht.

Aber Lohnsteuer und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung sind kein Kredit. Bleiben sie liegen, entsteht eine persönliche Schuld des Geschäftsführers — die auch eine Insolvenz übersteht.

Die harte, aber schützende Regel: notfalls Löhne kürzen — die Abgaben darauf aber immer abführen.

Warum der Staat nicht in der Schlange steht, sondern am Ende bei Ihnen — darum geht es in dieser Folge.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 04/10

Nach dem Stichtag gilt: Auch die Miete, auch die Löhne — fast jede Zahlung kann von Ihnen persönlich zurückgefordert wer...
13/07/2026

Nach dem Stichtag gilt: Auch die Miete, auch die Löhne — fast jede Zahlung kann von Ihnen persönlich zurückgefordert werden.

Es ist die menschlichste Reaktion in der Krise: weiterzahlen. Die Löhne, die Miete, die wichtigsten Lieferanten.

Genau diese Zahlungen kann der Insolvenzverwalter später zurückfordern — nicht von der GmbH, sondern von Ihnen persönlich. Einzeln aufaddiert.

Es zählt dabei nicht Ihre Absicht. Es zählt das Datum: vor oder nach Insolvenzreife.

Was schützt: den Stichtag kennen — und ab da nur noch zahlen, was der Fortführung dient und sauber dokumentiert ist.

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— Schoeppe und Collegen · Der Mythos der beschränkten Haftung · Folge 03/10

11/07/2026

Adresse

D./Martin-Luther-Str . 17
Regensburg
93047

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