05/06/2026
Wärmepumpe statt Klimaanlage? Das geht!
👉 Moderne Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch kühlen – und das oft effizienter als viele Klimageräte.
Es gibt zwei Betriebsarten, die aktive und die passive Kühlung.
❄ Bei der aktiven Kühlung läuft die Wärmepumpe wie beim Heizen, nur anders herum. Die Wärmepumpe benötigt dabei zwar Strom, ist aber deutlich effizienter als viele klassische Klimaanlagen.
❄ Eine passive Kühlung lässt sich vor allem mit Erd- oder Wasser-Wärmepumpen erreichen. Beide nutzen die kühlen Temperaturen des Erdreichs und des Grundwassers. Der Stromverbrauch ist gering, da kein laufender Kompressor notwendig ist, um die Innenräume zu kühlen.
Damit die Wärmepumpe wirklich als Ersatz für die klassische Klimaanlage taugt, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
✅ Die geplante oder bereits eingesetzte Wärmepumpe muss eine aktive oder passive Kühlung ermöglichen,
✅ das Gebäude muss über ein Flächenheizsytem und eine gute Dämmung verfügen, und
✅ es muss eine sogenannte Taupunktüberwachung installiert werden, um die Vorlauftemperatur rechtzeitig anzuheben. So können Schimmelpilzbildung und Bauschäden vermieden werden.
💡Wichtig zu wissen💡
Wärmepumpen kühlen in der Regel moderater als Klimaanlagen. Vor allem an sehr heißen Tagen lässt sich die Temperatur weniger stark absenken - vor allem bei passiver Kühlung. Dafür arbeiten Wärmepumpen energiesparend und können Heizen und Kühlen in einem System vereinen.
📸 Unsplash/Julia Solonina