20/09/2016
„Sind wir mit Pferden die ‚besseren‘ Mediator*Innen??“
Heute stellen wir ihnen zwei, auf den ersten Blick äußerst besondere Referentinnen vor. Denn mit Frau Monika Knauer, einer Dipl.- Sozialpädagogin, Mediatorin NCRC und Konfliktberaterin, sowie Frau Bettina Jellouschek-Otto, der gelernten Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie und Kommunikationstrainerin, haben wir zwei etwas spezielle Referentinnen auf dem diesjährigen BM Kongress in Dresden.
Beide Referentinnen wenden ihre Kenntnisse im Bereich pferdegeschütztes Coaching und Arbeiten in der Mediation an.
Ja, Sie haben richtig verstanden. Doch was soll ein Pferd in der Mediation? Soll das Pferd etwa mit am Tisch sitzen – oder die Mediation gar im Stall stattfinden? Und hat dies einen Mehrwert?
Wenn es nach Frau Knauer und Frau Jellouschek-Otto geht: Ja!
Denn sie gehen davon aus, dass der Weg der Konfliktklärung über Förderung des Selbst-Verständnisses und der klaren Grenzziehung hin zum Perspektivwechsel geht. Ihre Erfahrung zeigt, dass Pferde durch ihre Klarheit und Eindeutigkeit in der Kommunikation wunderbare Katalysatoren für diesen Prozess sind.
Anhand von Videomaterial können Sie erleben und beobachten, wie andere sich einlassen – auf die Begegnung mit dem Pferd und damit mit sich selbst. Die Referentinnen, die auch im Bereich Schulsozialarbeit, sowie Einzel- und Paarberatung tätig sind, stellen ihre Methode zur Diskussion und auf den Prüfstand – was ist der erkennbare Mehrwert in pferdegestützter Konfliktklärung?
Wir sind äußerst gespannt und hoffen auf zahlreiche Besuche dieses sehr außergewöhnlichen, aber nicht minder interessanten Vortrags.