Rechtsanwalt Jürgen Neidig

Rechtsanwalt Jürgen Neidig Herr Rechtsanwalt Jürgen Neidig ist ausgebildeter Mediator und zugleich sowohl Fachanwalt für Familienrecht als auch Fachanwalt für Erbrecht.

Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind fast ausschließlich das Familienrecht sowie das Erbrecht. Schwerpunkte unserer Tätigkeit in Dielheim / Wiesloch sind fast ausschließlich das Familienrecht sowie das Erbrecht. Unsere Tätigkeitsbereiche umfassen darüber hinaus die familien- und erbrechtliche Mediation. Impressum: http://www.neidig.info/impressum

Die Düsseldorfer Tabelle - die Unterhaltstabelle für das Jahr 2019 - ist endlich erschienen!!Denken Sie daran Ihre Unter...
04/12/2018

Die Düsseldorfer Tabelle - die Unterhaltstabelle für das Jahr 2019 - ist endlich erschienen!!

Denken Sie daran Ihre Unterhaltsbeträge anzupassen!!!

20/08/2015

Änderung des Unterhaltsrechts zum 1.1.2016

Im Hintergrund wurde schon länger daran gearbeitet, jetzt ist es offiziell: Die Regierung wird den gesetzlichen Mindestunterhalt von den Kinderfreibeträgen entkoppeln – durch ein Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts, das bereits ab dem 1.1.2016 gelten soll!

Entkoppelung von Mindestunterhalt und Freibeträgen

Die Vorgeschichte: In der jüngeren Vergangenheit hat die Koppelung des Mindestunterhalts an die Freibeträge häufig dazu geführt, dass der Mindestunterhalt unter dem kindlichen Existenzminimum lag.

Dies soll nun geändert werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat dazu einen Gesetzentwurf zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts vorgelegt.

Nach diesem Entwurf soll der Mindestunterhalt nicht mehr an den steuerrechtlichen Kinderfreibetrag anknüpfen, sondern direkt am kindlichen Existenzminimum, wie er sich aus dem Existenzminimumbericht der Bundesregierung ergibt.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ist künftig dazu ermächtigt, den Mindestunterhalt alle zwei Jahre durch Rechtsverordnung festzulegen. Die Rechtsverordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrats.

Bereits ab 1.1.2016 soll die neue Regelung gelten und dafür sorgen, dass der Mindestunterhalt künftig zügiger angehoben werden kann.

§ 1612a BGB wird geändert

Nötig ist dazu eine Anpassung des § 1612a BGB.

Satz 2 wird künftig wie folgt gefasst: „Der Mindestunterhalt richtet sich nach dem steuerfrei zu stellenden sächlichen Existenzminimum des minderjährigen Kindes.“

In Satz 3 werden in dem Satzteil nach Nummer 3 die Wörter „eines Zwölftels des doppelten Kinderfreibetrags“ durch die Wörter „des steuerfrei zu stellenden sächlichen Existenzminimums des minderjährigen Kindes“ ersetzt.

Außerdem wird folgender Absatz 4 wird angefügt: „(4) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den Mindestunterhalt erstmals zum 1. Januar 2016 und dann alle zwei Jahre durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, festzulegen.“

Bereits zum 1.1.2016 würde der Mindestunterhalt also über das neue Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts erhöht werden.

Weiter Änderungen im Unterhaltsrecht

Darüber hinaus soll das vereinfachte Unterhaltsverfahren anwenderfreundlicher geregelt und deutlicher als bisher auf die typischen Fälle seiner Anwendung ausgerichtet werden.

Dazu werden die Verfahrensrechte der Beteiligten neu bestimmt und das Verfahren effizienter gestaltet. Es sollen daher insbesondere folgende Regelungen im FamFG geändert werden:

• Zum Anwendungsbereich des vereinfachten Verfahrens,
• Zu den Einwendungen des Antragsgegners,
• Zum Übergang in das streitige Verfahren und
• Zum Formularzwang
Anpassungen im Auslandsunterhaltsgesetz

Schließlich sind im Auslandsunterhaltsgesetz vorwiegend technische Anpassungen vorgesehen. Hiermit wird insbesondere auf eine Entscheidung des EuGH zur örtlichen Zuständigkeit der deutschen Familiengerichte in Auslandsunterhaltssachen reagiert.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie es in dieser spannenden Sache zum Unterhaltsrecht weiter geht!

Quelle: Kurzmeldung des BMJV vom 12.8.2015

25/01/2013

Ein gemeinschaftliches Testament kann auch dann wirksam errichtet werden, wenn der andere Ehegatte erst nach längerer Zeit beitritt und im Zeitpunkt des Beitritts der Wille des ersttestierenden Ehegatten zur gemeinschaftlichen Testierung...

25/01/2013

Selbständige aufgepasst !!!!!

Neue Regeln zur Opfergrenze bei Selbstständigen Selbstständige, die unterhaltsberechtige Personen finanziell unterstützen, dürfen pro Jahr bis zu 8.004 EUR als außergewöhnliche Belastung abziehen. Dieser Höchstbetrag mindert sich, wenn die Einkünfte des...

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25/01/2013

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Rückständiger Unterhalt muss nach einem Jahr geltend gemacht werden Rückständige Unterhaltsforderungen unterliegen der Verwirkung. Sie müssen deshalb binnen Jahresfrist geltend gemacht werden. Anderenfalls droht die Verwirkung, d.h. der rückständige Unterhalt kann...

UNFALL .... was ist zu tun ?????????
17/01/2013

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Unsere Kanzlei entlastet Sie schnell, zuverlässig und fachgerecht bei der Regulierung von Verkehrsunfällen und übernimmt Ihre Verteidigung bei Verkehrsordnungswidrigkeiten und Verkehrsstraftaten. Wir unterstützen Sie insbesonderebei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen / Schmerzensgeldans...

14/01/2013

Neuer Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige ab 2013

Düsseldorfer Tabelle 2013 mit höherem Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige Zum 1.1.2013 wird die "Düsseldorfer Tabelle" geändert werden. Der notwendige Selbstbehalt wird sich dann für Erwerbstätige, die für Kinder bis zum 21. Lebensjahr...

29/06/2012

Handelskauf Das Handelsrecht sieht vor, dass der Käufer bei einem Handelskauf die gelieferten Waren unverzüglich kontrollieren und einen eventuellen Mangel anzeigen muss. Anerkannt ist dabei allerdings, dass bei einer größeren Lieferung...

28/06/2012

Unterhaltsrecht Der unterhaltsberechtigte Ehegatte trägt im Rahmen des Unterhaltsanspruchs wegen Erwerbslosigkeit die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass er keine reale Chance auf eine Vollzeitarbeitsstelle hat. Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs...

28/06/2012

Sorgerecht Soweit dies mit dem Kindeswohl zu vereinbaren ist, muss das Gericht in einem Sorgerechtsverfahren den Willen des Kindes berücksichtigen. Hierauf wies das Oberlandesgericht (OLG) Köln hin. In dem betreffenden Fall...

28/06/2012

http://www.neidig.info/Rechtsgebiete

Rechtsgebiete der Anwaltskanzlei Neidig Herr Rechtsanwalt Jürgen Neidig ist ausgebildeter Mediator und zugleich sowohl Fachanwalt für Familienrecht als auch Fachanwalt für Erbrecht. Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind fast ausschließlich das Familienrecht sowie...

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