Rechtsanwalt Dr. Drees Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Dr. Drees Fachanwalt für Arbeitsrecht einer Kündigung, Abmahnung, Abfindung, Aufhebungsvertrag, Zeugnis, etc.

Schwerpunkt ARBEITSRECHT -
Rechtsanwalt Dr. Drees, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hilft Ihnen als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber bei allen Fragen des Arbeitsrechts, wie z.B.

06/04/2026

Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, ist rechtlich bereits gebunden: Selbst dann, wenn der erste Arbeitstag erst Wochen später beginnt. Genau dann kommt es in der Praxis häufig zu Fragen und Problemen.

Dieser Beitrag erklärt die Kündigung vor Arbeitsantritt laiengerecht aus beiden Perspektiven und nutzt echte Urteile deutscher Arbeitsgerichte als anschauliche Praxisbeispiele.

Ist eine Kündigung vor Arbeitsantritt generell ausgeschlossen?
Nein, ausgeschlossen ist die Kündigung vor Arbeitsantritt nicht. Sie ist grundsätzlich möglich, sofern Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder die Umstände nicht wirksam etwas anderes festlegen.

Vertragsstrafen sind im Arbeitsvertrag ein scharfes, aber sinnvolles Instrument. Sie können Arbeitnehmer zur Einhaltung ...
28/03/2026

Vertragsstrafen sind im Arbeitsvertrag ein scharfes, aber sinnvolles Instrument. Sie können Arbeitnehmer zur Einhaltung ihrer Pflichten anhalten und schwer nachweisbare Schäden absichern. Gleichzeitig sind die rechtlichen Hürden hoch und vereinbarte Klauseln sind schnell unwirksam.

Der folgende Beitrag beleuchtet die Vertragsstrafe im Arbeitsvertrag.




Was ist eine Vertragsstrafe im Arbeitsvertrag?
Die Vertragsstrafe ist die Verpflichtung des Arbeitnehmers, bei bestimmten Verstößen gegen den Arbeitsvertrag einen vorher festgelegten Geldbetrag an den Arbeitgeber zu zahlen.

Typische Fälle sind bspw.:

- Unentschuldigtes Nichterscheinen zur Arbeit.
- Verspäteter Arbeitsantritt oder Arbeitsaufnahme.
- Nichtantritt am ersten Tag einer neuen Arbeitsstelle.
- Unbefugte Weitergabe vertraulicher Informationen.

Auch die Absicherung eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots kann über Vertragsstrafen erfolgen.

Vertragsstrafen sind im Arbeitsvertrag ein scharfes, aber sinnvolles Instrument. Sie können Arbeitnehmer zur Einhaltung ihrer Pflichten anhalten und schwer nac

Ihr befristeter Arbeitsvertrag läuft aus und Sie fragen sich, wie es danach weitergeht? In diesem Beitrag erfahren Sie, ...
20/03/2026

Ihr befristeter Arbeitsvertrag läuft aus und Sie fragen sich, wie es danach weitergeht? In diesem Beitrag erfahren Sie, was ein befristeter Arbeitsvertrag genau ist, unter welchen Bedingungen er zulässig ist, wie man einen auslaufenden Vertrag verlängern kann und was Sie beim Vertragsende beachten sollten.


Was ist ein befristeter Arbeitsvertrag?
Ein befristeter Arbeitsvertrag ist ein Arbeitsvertrag auf Zeit, der von vornherein nur für eine bestimmte Dauer oder bis zu einem definierten Zweck geschlossen wird. Das Besondere an einem solchen Vertrag ist, dass er automatisch mit dem vereinbarten Enddatum oder dem Erreichen des Zwecks endet. Eine ausdrückliche Kündigung ist zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht erforderlich.

Beispiele:

- Sie schließen am 01.06.2025 einen Arbeitsvertrag, der bis zum 31.05.2026 befristet ist. Ihr Arbeitsverhältnis endet dann automatisch zu diesem Datum.

Ihr befristeter Arbeitsvertrag läuft aus und Sie fragen sich, wie es danach weitergeht? In diesem Beitrag erfahren Sie, was ein befristeter Arbeitsvertrag gena

Eine Kündigung per E-Mail wirkt schnell und unkompliziert, ist im Arbeitsrecht aber meist genau der falsche Weg. Denn fü...
23/02/2026

Eine Kündigung per E-Mail wirkt schnell und unkompliziert, ist im Arbeitsrecht aber meist genau der falsche Weg. Denn für die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gilt grundsätzlich die strenge Schriftform, die eine E-Mail nicht erfüllt. Gleichzeitig gibt es Konstellationen, in denen E-Mail-Erklärungen trotzdem eine Rolle spielen können.

Dieser Beitrag informiert Sie über die Kündigung per E-Mail und beantwortet Ihre Fragen verständlich mit Hilfe zahlreicher echter Beispiele.

1. Ist eine Kündigung per E-Mail gültig und rechtskräftig?
Nein, eine E-Mail reicht nicht zu einer gültigen Kündigung eines Arbeitsverhältnisses. Es kann aber bei Auslandsbezug und bei freien Mitarbeitern Ausnahmen geben, dazu unten mehr.

Das Gesetz verlangt bei Kündigungen von Arbeitsverhältnissen die Schriftform, § 623 BGB. Die elektronische Form ist sogar explizit ausgeschlossen. Eine E-Mail erfüllt diese Anforderung nicht.

Eine Kündigung per E-Mail wirkt schnell und unkompliziert, ist im Arbeitsrecht aber meist genau der falsche Weg. Denn für die Beendigung eines Arbeitsverhält

Zielvereinbarungen sollen Leistung fair messbar machen und Ihnen zeigen, worauf es im Job wirklich ankommt. Oft hängen d...
17/02/2026

Zielvereinbarungen sollen Leistung fair messbar machen und Ihnen zeigen, worauf es im Job wirklich ankommt. Oft hängen daran Bonus, Bewertung und Karrierechancen. Gleichzeitig entstehen schnell Konflikte, wenn Ziele unklar bleiben, zu spät erreicht werden oder der Arbeitgeber den Prozess nicht sauber durchführt.

Dieser Beitrag klärt Sie über die Zielvereinbarung im Arbeitsrecht auf.


1. Was ist eine Zielvereinbarung, bzw. Bonusvereinbarung?
Eine Zielvereinbarung im Arbeitsrecht regelt, welche konkreten Ziele Sie in einem Zeitraum erreichen sollen. Daran knüpft meist direkt an, welche Folgen das für Ihre Vergütung, Ihren Bonus oder Ihre Bewertung hat.

Typisch sind messbare Kennzahlen (bspw. Umsatz, Marge, Projekte, Qualitätswerte) und eine Gewichtung der Ziele.



Beispiel: Arbeitnehmer A soll für einen anteiligen Bonus im kommenden Jahr folgende Ziele erreichen:

- Der Umsatz seiner Abteilung soll um 10 % steigern.

Zielvereinbarungen sollen Leistung fair messbar machen und Ihnen zeigen, worauf es im Job wirklich ankommt. Oft hängen daran Bonus, Bewertung und Karrierechanc

Ihr Arbeitsvertrag ist befristet, aber nun möchte Ihr Arbeitgeber Sie doch vorzeitig entlassen. Hier erfahren Sie, wann ...
08/02/2026

Ihr Arbeitsvertrag ist befristet, aber nun möchte Ihr Arbeitgeber Sie doch vorzeitig entlassen. Hier erfahren Sie, wann die Kündigung befristeter Arbeitsverträge möglich ist und wie Sie reagieren sollten.




Kann der Arbeitgeber einen befristeten Arbeitsvertrag vorzeitig kündigen?
Befristete Arbeitsverträge enden zu einem klar definierten Zeitpunkt. Deshalb kann Ihr Arbeitgeber den Vertrag grundsätzlich nicht vorher ordentlich kündigen. So bestimmt es § 15 Abs. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG).

Die außerordentliche (fristlose) Kündigung richtet sich aber nach anderen Vorschriften, mehr dazu unten.

- 15 Abs. 4 TzBfG nennt allerdings Ausnahmen, in denen auch befristete Arbeitsverträge ordentlich gekündigt werden können:
- Die ordentliche Kündigung ist arbeitsvertraglich zugelassen.
- Die ordentliche Kündigung ist tarifvertraglich zugelassen.

Ihr Arbeitsvertrag ist befristet, aber nun möchte Ihr Arbeitgeber Sie doch vorzeitig entlassen. Hier erfahren Sie, wann die Kündigung befristeter Arbeitsver

Die Abmahnung ist ein wichtiges Instrument im Arbeitsrecht: Sie dokumentiert einen Pflichtverstoß und dient als letzte W...
06/01/2026

Die Abmahnung ist ein wichtiges Instrument im Arbeitsrecht: Sie dokumentiert einen Pflichtverstoß und dient als letzte Warnung vor weitergehenden Schritten des Arbeitgebers.

Lesen Sie in diesem Beitrag ausführliche Informationen wie eine Abmahnung funktioniert, was bei einer ungültigen Abmahnung gilt und welche Besonderheiten Sie beachten sollten.

Was ist eine Abmahnung im Arbeitsrecht?
Eine Abmahnung im Arbeitsrecht ist eine formelle Warnung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Bei einem Arbeitsverhältnis handelt es sich um ein sog. Dauerschuldverhältnis.

Sie soll den Arbeitnehmer auf einen Verstoß gegen seine Pflichten hinweisen und ihm die Chance geben, sein Verhalten zukünftig zu ändern (Hinweis- und Rügefunktion). Gleichzeitig enthält sie die deutliche Warnung, dass bei erneuter Pflichtverletzung eine Kündigung drohen kann (Warnfunktion).

Die Abmahnung ist ein wichtiges Instrument im Arbeitsrecht: Sie dokumentiert einen Pflichtverstoß und dient als letzte Warnung vor weitergehenden Schritten des

Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, also im gegenseitigen Einverständnis von Arbeitgeber...
28/12/2025

Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, also im gegenseitigen Einverständnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Gerade dann, wenn der Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers verhandelt wird, sind gute Strategie und juristisch saubere Gestaltung besonders wichtig. Ansonsten drohen finanzielle Nachteile, vor allem beim Arbeitslosengeld.

Dieser Beitrag erklärt Ihnen umfassend den Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers. Ausführliche Grundlagen zum Thema finden Sie im spezialisierten Beitrag zum Aufhebungsvertrag.






Wann ist ein Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers sinnvoll?
Ein Aufhebungsvertrag auf Wunsch des Arbeitnehmers ist dann sinnvoll, wenn die Vorteile gegenüber einer Kündigung überwiegen. Aufhebungsverträge sind grundsätzlich zeitsparender und können eine Abfindung beinhalten, sind aber auch deutlich riskanter.

Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, also im gegenseitigen Einverständnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Gerade dann, wenn d

Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen den Lohn nicht zahlt, können Sie mit der Lohnklage fälliges Arbeitsentgelt vor dem Arbeitsger...
20/11/2025

Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen den Lohn nicht zahlt, können Sie mit der Lohnklage fälliges Arbeitsentgelt vor dem Arbeitsgericht einfordern.

Dieser Beitrag klärt Sie über Kosten, Ablauf und weitere nützliche Tipps und Hinweise auf, die es bei der Lohnklage zu beachten gilt.

Was ist die Lohnklage?
Die Lohnklage ist die Zahlungsklage eines Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber auf rückständiges Arbeitsentgelt. Entweder zahlt der Arbeitgeber gar nicht, nur teilweise, oder aber nach einer Kündigung nicht mehr, obwohl der Arbeitnehmer noch einen Anspruch darauf hat.

Erfasst sind unter anderem folgende Positionen:

- Grundlohn,
- Überstundenvergütung,
- Zuschläge und Sonderzahlungen (Weihnachts-/Urlaubsgeld),
- Ausbleibende Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder Schwangerschaft.

Zuständig sind die Arbeitsgerichte. In der Regel wird zunächst eine Güteverhandlung anberaumt, um eine schnelle Einigung (Vergleich) zu erreichen.

Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen den Lohn nicht zahlt, können Sie mit der Lohnklage fälliges Arbeitsentgelt vor dem Arbeitsgericht einfordern. Dieser Beitrag

Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht zahlt, kann dies für Sie als Arbeitnehmer ärgerlich sein. Gleichwohl ist Vorsicht ...
31/10/2025

Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht zahlt, kann dies für Sie als Arbeitnehmer ärgerlich sein. Gleichwohl ist Vorsicht besser als Schnellschuss: Planvolles Vorgehen wahrt Fristen, vermeidet Fallstricke und maximiert Chancen auf vollständige Nachzahlung inklusive Zinsen.

Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, wie Sie als Arbeitnehmer vorgehen können und welche Rechte Sie haben.

Fälligkeit des Gehalts: Wann muss der Arbeitgeber den Lohn zahlen?
In den meisten Arbeitsverträgen ist die Fälligkeit des Lohns eigens geregelt. Tarifverträge können Abweichendes bestimmen.

Fehlt eine vertragliche Regelung, ist das Gehalt regelmäßig nach Ablauf des jeweiligen Monats fällig. Ab Fälligkeit und Nichtzahlung gerät der Arbeitgeber ohne weiteres in Verzug. Eine Mahnung ist nicht zwingend nötig, kann aber trotzdem sinnvoll sein.

Wenn der Arbeitgeber das Gehalt nicht zahlt, kann dies für Sie als Arbeitnehmer ärgerlich sein. Gleichwohl ist Vorsicht besser als Schnellschuss: Planvolles V

Die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist für Arbeitgeber eines der sensibelsten Themen im Arbeitsrecht. Der Gesetzg...
14/10/2025

Die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist für Arbeitgeber eines der sensibelsten Themen im Arbeitsrecht. Der Gesetzgeber schützt Betriebsräte besonders stark, um ihre unabhängige Amtsausübung sicherzustellen.

Dieser Beitrag zeigt detailliert, wann die Kündigung eines Betriebsrats angreifbar ist, welche Voraussetzungen und Verfahren gelten und welche Urteile Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen sollten.



Wann ist die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds überhaupt zulässig?
Die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist grundsätzlich nur als außerordentliche Kündigung zulässig (§ 15 Abs. 1 KSchG).

Die außerordentliche Kündigung eines Betriebsratsmitglieds setzt einen wichtigen Grund im Sinne von § 626 BGB voraus, der es dem Arbeitgeber unzumutbar macht, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen.

Bei der Annahme eines wichtigen Grundes sollten Sie allerdings nicht vorschnell sein.

Die Kündigung eines Betriebsratsmitglieds ist für Arbeitgeber eines der sensibelsten Themen im Arbeitsrecht. Der Gesetzgeber schützt Betriebsräte besonde

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