Baring LL.M. Rechtsanwälte

Baring LL.M. Rechtsanwälte Rechtsanwalt / Lawyer |

24/08/2026

Zwischenzeugnis verlangt – Arbeitgeber lehnt ab. Zu Recht? 🧑‍⚖️

Das ArbG Köln hat entschieden: Wer sich beruflich neu orientieren möchte, hat bei triftigem Grund einen Anspruch auf ein Zwischenzeugnis (Urt. v. 26.08.2025, Az. 13 Ca 1569/25). Konkrete Bewerbungen muss man dafür nicht vorlegen – der bloße Wunsch nach einem Wechsel genügt.
Wir beraten Arbeitgeber und Arbeitnehmer regelmäßig zu Zeugnisansprüchen – in Bochum, im Ruhrgebiet und bundesweit. Mehr dazu im Blog (Link in Bio).

23/08/2026

Wir suchen Verstärkung für unsere Kanzlei in Bochum: Zur Anwalts- oder Wahlstation ab Oktober 2026 oder später bieten wir einer Rechtsreferendarin (m/w/d) oder einem Rechtsreferendar die Möglichkeit, bei uns praxisnah zu arbeiten – mit echten Mandaten und eigener Verantwortung. 🧑‍⚖️

📍 Wir sind eine bundesweit tätige Kanzlei mit Sitz in Bochum und beraten Privatpersonen, Unternehmen und Vereine schwerpunktmäßig im Arbeits- und Handelsrecht sowie in den Bereichen Wirtschaftsrecht, Schwerbehindertenrecht und Vertragsgestaltung.

🤝 In enger Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Matthias Baring, LL.M. (Fachanwalt für Arbeitsrecht) und Rechtsanwältin Raphaela Warnecke erhalten Referendarinnen und Referendare tiefe Einblicke in den Alltag einer spezialisierten Kanzlei.

✅ Neben fundiertem juristischem Wissen legen wir Wert auf Sozialkompetenz und Einsatzbereitschaft. Uns ist wichtig, dass Sie eigenständig und praxisorientiert arbeiten möchten – eine überzeugende Persönlichkeit zählt für uns mehr als reine Notenbilder.

Rechtsreferendar (m/w/d)
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07/08/2026

AGG-Hopping: Ein Verdacht allein reicht vor Gericht nicht. Das LAG Nürnberg hat klargestellt, dass Rechtsmissbrauch immer im Einzelfall bewiesen werden muss – auch wenn ein Bewerber bereits früher verurteilt wurde. Für Arbeitgeber bedeutet das: genaue Dokumentation ist Pflicht. Mehr dazu im Blog (Link in Bio). ⚖️

03/08/2026

Wann wird ein Aufsichtsrat mitbestimmungspflichtig? Der BGH stellt klar: Für die 500er-Schwelle im Drittelbeteiligungsgesetz zählt allein die Beschäftigtenzahl der einzelnen Gesellschaft – nicht die eines Gemeinschaftsbetriebs im Konzern (BGH, Beschlüsse v. 23.06.2026 – II ZB 11/25, II ZB 12/25). Der besprochene Fall wurde nicht von uns betreut, vergleichbare Konstellationen begegnen uns aber regelmäßig. Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit Fragen zur Aufsichtsratsmitbestimmung sind herzlich eingeladen, sich an uns zu wenden.



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30/07/2026

„Kenntnis” ist keine Zustimmung – warum ein Stempel eine ganze Kündigung kippen kann. Swipe für den Fall ➡️

28/07/2026

📌 Die Ausgangslage: Ein Arbeitnehmer war mit der Situation unzufrieden. Wir boten an, ihn während der dreimonatigen Kündigungsfrist bezahlt freizustellen.

🏢 Er wollte das nicht – er wollte eine Abfindung.

💡 Unsere Antwort: Freistellung nehmen oder zur Arbeit zurückkehren. Eine Abfindung gibt es nicht automatisch.

✅ Auch das Gericht stellte klar: Eine Abfindung ist kein Selbstläufer. Ein gesetzlicher Anspruch besteht bei einer Kündigung in aller Regel nicht – sie muss verhandelt werden.

👉 Viele Arbeitnehmer gehen fälschlich davon aus, ihnen stünde bei einer Kündigung automatisch eine Abfindung zu. Ein weit verbreiteter Irrtum.

📎 Sie sind Arbeitgeber und stehen vor einer ähnlichen Situation? Wir vertreten Sie – in Bochum, im Ruhrgebiet und bundesweit.

23/07/2026

🚛 Fünfmal ohne Fahrerkarte gefahren – und trotzdem war die fristlose Kündigung unwirksam.
Das LArbG Mainz (10.12.2025, Az. 3 SLa 269/24) macht deutlich: Auch bei erheblichen Pflichtverstößen wie Lenkzeitverstößen braucht es bei steuerbarem Verhalten in der Regel vorher eine Abmahnung. Abstrakte Gefahren – etwa Bußgelder oder Unfallrisiko – reichen für eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung nicht aus, solange sie sich nicht konkret realisiert haben.
Auch der Versuch, sich auf eine kürzere Probezeit-Kündigungsfrist zu berufen, scheiterte: Ein nicht unterschriebener Vertragsentwurf beweist keine Probezeitvereinbarung.
Für Arbeitgeber – gerade im Transportbereich – heißt das: Verstöße dokumentieren, zeitnah abmahnen, Verträge vor Arbeitsantritt unterschreiben lassen.
Den vollständigen Beitrag findet ihr über den Link in unserer Bio.
Der besprochene Fall wurde nicht von uns betreut – wir begleiten aber regelmäßig vergleichbare Fragestellungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Bochum, dem Ruhrgebiet und bundesweit.

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Huestr . 17
Bochum
44787

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Dienstag 09:00 - 18:00
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