14/01/2026
+++ SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer gefährden privates Eigentum +++
Haus & Grund Deutschland lehnt das SPD-Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer ab. Der angekündigte Lebensfreibetrag von 1 Mio. Euro greift in vielen Immobilienmärkten nicht – insbesondere Erben vermieteter Mehrfamilienhäuser werden im Konzept faktisch ignoriert.
Diese Immobilien sind wirtschaftlich gebunden. Um die Steuer zu zahlen, drohen Verkäufe an Investoren oder unrealistische Mieterhöhungen. Das verdrängt private Eigentümer und stärkt große Marktakteure.
Das kann nicht im Sinne einer fairen Eigentumspolitik sein.
+++ SPD-Pläne zur Erbschaftssteuer gefährden privates Eigentum! +++
Haus & Grund Deutschland lehnt das SPD-Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer entschieden ab. Der angekündigte Lebensfreibetrag von einer Million Euro soll laut SPD in den allermeisten Fällen die Vererbung von Wohnhaus oder Grundstück steuerfrei machen. „Diese Behauptung geht an der Realität vieler Immobilienmärkte vorbei – und sie blendet eine ganze Erbengruppe komplett aus: Erben vermieteter Mehrfamilienhäuser“, kritisiert Haus & Grund-Präsident Warnecke.
Vermietete Mehrfamilienhäuser kommen im SPD-Konzept nämlich faktisch nicht vor! Wer ein Mehrfamilienhaus erbt, kann nicht einfach über das Vermögen verfügen; es ist in der Substanz gebunden. Die Folge wäre, dass der Erbe, um die Steuer zahlen zu können, die Immobilie an (häufig auch ausländische) Investoren verkaufen oder die Miete drastisch erhöhen müsste (was in vielen Regionen rechtlich und marktbeding gar nicht möglich wäre).
Beides kann nicht im Sinne des Erfinders sein und würde letztlich private Eigentümer zugunsten großer Player verdrängen. Wir lehnen die SPD-Pläne daher entschieden ab.