Rechtsanwalt Andreas Martin

Rechtsanwalt Andreas Martin Als Fachanwalt für das Arbeitsrecht bin ich für Mandanten aus Marzahn tätig. Ich bin seit dem 2003 Anwalt Andreas Martin ist auch Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Rechtsanwalt Andreas Martin ist in 2 Standorten in Deutschland und 1 Standort in Polen vertreten. In Berlin-Marzahn befindet sich eine Zweigstelle in der Marzahner Promenade 22 in 12679 Berlin Marzahn - Hellersdorf. Anwalt Martin bearbeitet überwiegend arbeitsrechtliche (Kündigungsschutz), familienrechtliche (Scheidung), erbrechtliche (Erbansprüche/ Pflichtteil) sowie verkehrsrechtliche (Verkehrsu

nfall/ Bußgeld) und strafrechtliche (Strafverteidigung) Mandate. Rechtsanwalt Andreas Martin

Marzahner Promenade 22
12679 Berlin-

(Nähe Eastgate)
Tel.: 030 74 92 1655
Fax: 030 74 92 3818
E-mail: [email protected]

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Wie lange eine einvernehmliche Scheidung dauert, lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist vor allem, ob der Ver...
03/09/2026

Wie lange eine einvernehmliche Scheidung dauert, lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist vor allem, ob der Versorgungsausgleich durchgeführt werden muss.

Eine einvernehmliche Scheidung setzt voraus, dass das Trennungsjahr abgelaufen ist und beide Ehegatten die Scheidung wollen. Dann reicht es in vielen Fällen aus, dass ein Ehegatte anwaltlich vertreten ist. Nach Einreichung des Scheidungsantrags hängt die weitere Dauer des Verfahrens vor allem davon ab, ob das Familiengericht den Versorgungsausgleich durchführen muss.

Mit Versorgungsausgleich dauert das Verfahren in Berlin häufig ungefähr 9 Monate bis 12 Monate. Der Grund: Das Gericht muss die Rentenanwartschaften beider Ehegatten klären und hierzu Auskünfte bei den Versorgungsträgern einholen. Das dauert oft mehrere Monate. Sobald alle Auskünfte vorliegen, bestimmt das Gericht den Scheidungstermin. Der Termin selbst dauert meist nur 5 bis 10 Minuten.

Ohne Versorgungsausgleich kann die Scheidung deutlich schneller abgeschlossen werden. Das ist etwa dann möglich, wenn der Versorgungsausgleich wirksam (notariell) ausgeschlossen wurde oder bei einer kurzen Ehedauer. Dann kann das Verfahren oft schon nach 2 bis 3 Monaten erledigt sein.

Ich vertrete Sie bei der einvernehmlichen Scheidung in Marzahn und reiche den Scheidungsantrag für Sie ein.
https://www.anwalt-martin.de/html/ehescheidung-berlin.html

⚖️ Klage auf Abfindung zum Arbeitsgericht – was viele Arbeitnehmer wirklich wissen wollenIn meiner täglichen Praxis als ...
30/08/2026

⚖️ Klage auf Abfindung zum Arbeitsgericht – was viele Arbeitnehmer wirklich wissen wollen

In meiner täglichen Praxis als Anwalt in Marzahn erlebe ich es immer wieder: Nach einer Kündigung fragen mich Mandanten als Erstes: „Bekomme ich jetzt eine Abfindung?" 🤔

Die Antwort mag überraschen: Einen direkten Anspruch auf Abfindung gibt es fast nie! 📌 Wer eine Abfindung möchte, muss trotzdem Kündigungsschutzklage erheben – gerichtet auf Feststellung, dass die Kündigung unwirksam ist. Zuständig ist hier das Arbeitsgericht Berlin.

💡 Warum trotzdem so oft Abfindungen gezahlt werden? Ganz einfach: Viele Arbeitgeber möchten das Risiko eines langen Prozesses vermeiden. In der Güteverhandlung wird deshalb häufig eine Einigung erzielt – mit Zahlung einer Abfindung.

📐 Oft hört man von der „Abfindungsformel": ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Wichtig zu wissen: Diese Formel hat keine rechtliche Bindungswirkung! Sie dient nur als Verhandlungsgrundlage.

⚠️ Ein echter gerichtlicher Anspruch entsteht nur beim seltenen Auflösungsantrag – wenn dem Arbeitnehmer die Weiterbeschäftigung unzumutbar ist. Die Hürden dafür sind hoch.

Als Fachanwalt in Marzahn berate ich Sie gerne, wie Sie Ihre Chancen auf eine faire Abfindung realistisch einschätzen und optimal verhandeln können. 🧑‍⚖️

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📌 Mehr Informationen zum Thema : https://www.anwalt-martin.de/html/kuendigungsschutzklage-arbeitsgericht-berlin.html

🧑‍🎓 Zur Person: https://mtr.bio/rechtsanwalt-andreas-martin

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Eine fristlose und außerordentliche Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Dafür...
27/08/2026

Eine fristlose und außerordentliche Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Dafür muss ein wichtiger Grund nach § 626 BGB vorliegen, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitgeber bis zum regulären Ende unzumutbar macht. Bei weitem nicht jeder Pflichtverstoß reicht dafür aus. Häufig ist außerdem zu prüfen, ob zunächst eine Abmahnung erforderlich gewesen wäre.

Der Arbeitgeber muss die Kündigung grundsätzlich innerhalb von zwei Wochen erklären, nachdem die kündigungsberechtigte Person von den maßgeblichen Tatsachen erfahren hat. Trotzdem kann die rechtliche Bewertung kompliziert sein, etwa wenn zunächst interne Ermittlungen durchgeführt wurden.

Die rechtlichen Hürden für eine außerordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber sind sehr hoch. Aus der Praxis kann ich daher sagen, dass die meisten fristlosen Kündigungen unwirksam sind.

Ich prüfe den Kündigungsgrund, eine mögliche vorherige Abmahnung und die Einhaltung der Fristen. Gegen eine fristlose Kündigung muss grundsätzlich innerhalb von drei Wochen nach ihrem Zugang Kündigungsschutzklage erhoben werden. Als Fachanwalt für Arbeitsrecht helfe ich dabei.
https://www.anwalt-martin.de/html/kundigung_berlin.html

⚖️ Außerordentliche Kündigung: Muss sie wirklich fristlos sein?In meiner Kanzlei als Anwalt in Marzahn werde ich häufig ...
23/08/2026

⚖️ Außerordentliche Kündigung: Muss sie wirklich fristlos sein?

In meiner Kanzlei als Anwalt in Marzahn werde ich häufig gefragt, ob eine außerordentliche Kündigung immer fristlos erfolgen muss. Die klare Antwort: Nein! 🙅‍♂️

📖 § 626 Abs. 1 BGB beschreibt die außerordentliche Kündigung zwar als Kündigung „ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist“. Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG, Urteil vom 13.05.2015 – 2 AZR 531/14) stellt aber klar: Liegt ein wichtiger Grund vor, muss ich als Arbeitgeber nicht zwingend fristlos kündigen. Ich kann eine außerordentliche Kündigung auch mit einer sogenannten sozialen Auslauffrist aussprechen – etwa aus sozialen Erwägungen gegenüber dem Arbeitnehmer.

⏳ Interessant: Diese Auslauffrist kann sogar so lang sein wie die eigentliche ordentliche Kündigungsfrist. Bei ordentlich unkündbaren Arbeitnehmern muss sie dieser sogar entsprechen.

⚠️ Wichtig ist dabei die klare Formulierung: Nenne ich als Kündigender einen Beendigungszeitpunkt in der Zukunft, muss aus der Kündigungserklärung eindeutig hervorgehen, dass es sich um eine außerordentliche Kündigung mit Auslauffrist handelt (BAG, Urteil vom 15.12.2005 – 2 AZR 148/05). Sonst wird die Erklärung als ordentliche Kündigung ausgelegt – mit ganz anderen rechtlichen Folgen!

Als Fachanwalt in Marzahn berate ich Sie gerne, wenn Sie unsicher sind, wie eine Kündigung rechtssicher formuliert werden muss. 📞

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📌 Mehr Informationen zum Thema : https://www.anwalt-martin.de/lexikon-zum-kuendigungsrecht/ausserordentliche-kuendigung.html

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Eine gute Vorbereitung kann Rückfragen im Scheidungsverfahren vermeiden. Für den Scheidungsantrag werden regelmäßig die ...
21/08/2026

Eine gute Vorbereitung kann Rückfragen im Scheidungsverfahren vermeiden. Für den Scheidungsantrag werden regelmäßig die Heiratsurkunde, die aktuellen Anschriften beider Ehegatten, das Datum der Eheschließung und der Trennung sowie Angaben zu gemeinsamen minderjährigen Kindern benötigt. Auch ob andere Verfahren anhängig sind und ob es bereits ein Ehevertrag oder eine Scheidungsfolgenvereinbarung gibt, ist im Scheidungsantrag anzugeben,

Für die vorläufige Festsetzung des Verfahrenswerts sind außerdem Angaben zum Einkommen erforderlich. Wird der Versorgungsausgleich durchgeführt, versendet das Familiengericht zusätzliche Fragebögen zu den während der Ehe erworbenen Versorgungsanrechten. Diese sollten vollständig und zeitnah zurückgesandt werden.

Ich erläutere zu Beginn, welche Unterlagen in Ihrem konkreten Fall erforderlich sind, reiche den Scheidungsantrag ein und begleite das Verfahren bis zum Scheidungstermin. So lässt sich eine einvernehmliche Scheidung übersichtlich vorbereiten.
https://www.anwalt-martin.de/html/scheidung-marzahn.html

Betriebsbedingte Kündigung in Berlin: Ist die Sozialauswahl richtig?Der Hinweis auf "betriebliche Gründe“ macht eine Kün...
16/08/2026

Betriebsbedingte Kündigung in Berlin: Ist die Sozialauswahl richtig?

Der Hinweis auf "betriebliche Gründe“ macht eine Kündigung nicht automatisch wirksam. Soweit das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist, muss unter anderem geprüft werden, ob der Arbeitsplatz tatsächlich weggefallen ist und eine Weiterbeschäftigung auf einem anderen freien Arbeitsplatz möglich wäre. Außerdem muss zunächst eine unternehmerische Entscheidung vorliegen. All dies muss der Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht darlegen und notfalls sogar beweisen. Dies ist oft ein Problem für die Arbeitgeberseite.

Bei der Sozialauswahl sind insbesondere Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und eine Schwerbehinderung zu berücksichtigen. Entscheidend ist außerdem, welche Arbeitnehmer miteinander vergleichbar sind und ob einzelne Beschäftigte zu Recht aus der Auswahl herausgenommen wurden.

Wer die Kündigung gerichtlich überprüfen lassen möchte, muss grundsätzlich innerhalb von drei Wochen nach ihrem Zugang Kündigungsschutzklage erheben.

Ich prüfe betriebsbedingte Kündigungen und mögliche Verhandlungsoptionen - etwa Weiterbeschäftigung oder Abfindung - als Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin-Marzahn. Vereinbaren Sie über die Website einen Beratungstermin.
https://www.anwalt-martin.de/html/kuendigungsschutzklage-arbeitsgericht-berlin.html

⚖️ Was kostet eine Scheidung wirklich?Diese Frage höre ich in meiner Kanzlei in Marzahn besonders häufig. Die gute Nachr...
09/08/2026

⚖️ Was kostet eine Scheidung wirklich?

Diese Frage höre ich in meiner Kanzlei in Marzahn besonders häufig. Die gute Nachricht: Die Scheidungskosten sind kein Verhandlungsspielraum, sondern ergeben sich klar aus dem Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen (FamGKG) und dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). 📖

Beide Gesetze knüpfen an den sogenannten Verfahrenswert an. Dieser richtet sich vor allem nach dem Nettoeinkommen beider Ehegatten der letzten drei Monate sowie nach den Versorgungsanrechten aus dem Versorgungsausgleich. 💶

Ein Beispiel aus der Praxis: Bei einem Nettoeinkommen von 2.800 € und 1.900 € sowie zwei Rentenanrechten ergibt sich ein Verfahrenswert von rund 16.920 €. Daraus errechnen sich Gerichtskosten von ca. 749 € (davon trägt jeder die Hälfte) und Anwaltskosten von ca. 2.454 € brutto für den Antragsteller. 🧮

Wichtig zu wissen: Bei einer einvernehmlichen Scheidung benötigt nur der Antragsteller einen Anwalt. Der andere Ehegatte stimmt lediglich zu – das spart erheblich Kosten. 💡

Als Anwalt in Marzahn berate ich Sie gerne zu Ihrem individuellen Verfahrenswert und den zu erwartenden Kosten. Auch als Fachanwalt in Marzahn kläre ich, ob in Ihrem Fall Verfahrenskostenhilfe infrage kommt. 🤝

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📌 Mehr Informationen zum Thema : https://www.anwalt-martin.de/scheidungskostenrechner.html

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Scheidung ohne Zustimmung - ist dies ein Problem beim Familienrecht?  Kann mein Ehepartner die Scheidung verhindern?Dies...
09/08/2026

Scheidung ohne Zustimmung - ist dies ein Problem beim Familienrecht? Kann mein Ehepartner die Scheidung verhindern?
Diese Frage stellt sich häufig, wenn nur ein Ehegatte die Scheidung möchte. Nach einem Trennungsjahr wird das Scheitern der Ehe unwiderlegbar vermutet, wenn beide Ehegatten die Scheidung beantragen oder der andere Ehegatte zustimmt.

Nach drei Jahren Trennung wird das Scheitern der Ehe auch ohne Zustimmung des anderen Ehegatten unwiderlegbar vermutet.

Fehlt die Zustimmung, kann eine Scheidung trotzdem möglich sein. Dann muss gegenüber dem Familiengericht nachvollziehbar dargelegt werden, dass die eheliche Lebensgemeinschaft beendet ist und nicht wiederhergestellt wird. In der Regel kann dies gut beim Familiengericht durchgesetzt werden. In Berlin (Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg) wird deshalb sehr selten eine Beweisaufnahme gemacht. Es reicht in der Regel aus, wenn ein Ehepartner nachvollziehbar vor Gericht darlegt, dass für ihn die Fortsetzung der Ehe nicht mehr in Betracht kommt.

Ein bloßes "Ich will nicht geschieden werden“ verhindert also die Scheidung daher nach einem Jahr der Trennung in der Regel nicht. Ich begleite Ihr Scheidungsverfahren als Fachanwalt für Familienrecht in Berlin-Marzahn.
https://www.anwalt-martin.de/html/ehescheidung-berlin.html

⚖️ Blitzscheidung / Online-Scheidung – geht das wirklich? 🤔Immer wieder werde ich als Anwalt in Marzahn von Mandanten ge...
02/08/2026

⚖️ Blitzscheidung / Online-Scheidung – geht das wirklich? 🤔

Immer wieder werde ich als Anwalt in Marzahn von Mandanten gefragt, ob eine „Blitzscheidung“ oder „Online-Scheidung“ über das Internet möglich ist. 💻 Solche Angebote versprechen eine schnellere und günstigere Scheidung – doch das ist leider ein Irrglaube, den ich hier gerne aufkläre. 📋

🔎 Fakt ist: Eine Scheidung ist in Deutschland nur über einen Rechtsanwalt möglich. Als Fachanwalt in Marzahn muss ich dabei die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) berechnen – dies sind Mindestgebühren, die auch der „Internet-Scheidungsanwalt“ nicht unterschreiten darf. 💶

📐 Die Höhe der Gebühren richtet sich nach dem Verfahrenswert, den das Gericht festlegt – unabhängig davon, ob ich die Scheidung „klassisch“ oder „online“ einreiche. Häufig entstehen bei Online-Scheidungen sogar höhere Kosten. 📈

⏳ Auch beim Tempo gibt es keinen Unterschied: Das gesetzliche Trennungsjahr muss in jedem Fall abgewartet werden. Ist dieses vorbei, reiche ich als Ihr Scheidungsanwalt den Antrag ebenso zügig ein.

📄 Übrigens: Eine „Online-Scheidung“ gibt es formal gar nicht – alle Scheidungsanträge in Berlin werden nach wie vor in Papierform beim Familiengericht eingereicht. 🏛️

🤝 Der einzige echte Unterschied: Bei der Internetscheidung bekommt der Mandant seinen Anwalt oft nie persönlich zu Gesicht. Ob das ein Vorteil ist? Ich wage es zu bezweifeln. 😉

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Wer eine Abfindung angeboten bekommt, soll meist schnell unterschreiben. Genau das ist der Fehler. Ein Aufhebungsvertrag...
26/07/2026

Wer eine Abfindung angeboten bekommt, soll meist schnell unterschreiben. Genau das ist der Fehler. Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich und nimmt Ihnen damit den Kündigungsschutz: Eine Klage vor dem Arbeitsgericht ist danach ausgeschlossen, ein Widerrufsrecht besteht nicht. Eine Anfechtung ist sehr schwierig.

Hinzu kommt das sozialrechtliche Risiko. Wer selbst an der Beendigung mitwirkt, muss mit einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld von bis zu zwölf Wochen rechnen (§ 159 SGB III). Wird zusätzlich die ordentliche Kündigungsfrist nicht eingehalten, ruht der Anspruch (§ 158 SGB III). Eine hohe Abfindung kann dadurch schnell zusammenschmelzen.

Zur Höhe: Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt es in der Regel nicht. Als Verhandlungsgröße hat sich ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr eingebürgert - mehr ist möglich, wenn die Kündigung angreifbar ist, das Verfahren für den Arbeitgeber teuer wird oder Sonderkündigungsschutz besteht. Steuerlich ist die Abfindung voll steuerpflichtig, aber beitragsfrei in der Sozialversicherung; die Fünftelregelung wird seit 2025 erst im Rahmen der Steuererklärung berücksichtigt.

Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck. Lassen Sie das Angebot vorher prüfen - oft lässt sich bei der Höhe wie auch bei den Formulierungen zu Zeugnis, Freistellung und Beendigungsdatum nachbessern.

Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin-Marzahn. Kurzfristige Termine möglich.
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Marzahner Promenade 22
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Dienstag 08:00 - 18:00
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