Berliner MieterGemeinschaft e.V.

Berliner MieterGemeinschaft e.V. Parteipolitisch unabhängig, aber parteiisch im Interesse der Mieter/innen! Berliner MieterGemeinschaft e.V.

Wenn Sie ...
- nicht einsehen, warum Ihre Miete schon wieder steigt,
- Ärger mit Ihrem Hausbesitzer haben,
- Ihre Rechte als Mieter/in wahrnehmen wollen,
- endlich sicher und in Frieden wohnen wollen,
- nicht länger hinnehmen wollen, dass die Wohnungsversorgung ein Eldorado für Geschäftemacher und Spekulanten ist,
- sich wünschen, dass die Forderungen von Mieter/innen (unüber-)hörbar werden,
- akt

iv werden wollen für die Sicherung und den Ausbau der Mieterrechte, für billige und gute Wohnungen für alle Menschen, gegen Mietwucher und Bodenspekulation,.. dann kommen Sie zu uns und werden Sie Mitglied der Berliner MieterGemeinschaft e.V.! Möckernstraße 92
10963 Berlin

Tel.: 030 - 216 80 01
.. oder treten Sie ganz bequem online bei:
https://www.bmgev.de/verein/beitrittserklaerung.html

Zäher Kampf um Erhöhungsspielräume Jede Berliner Regierung hat den Mietspiegel auf ihre Weise geprägt. Von Tom KüstnerIm...
04/06/2026

Zäher Kampf um Erhöhungsspielräume

Jede Berliner Regierung hat den Mietspiegel auf ihre Weise geprägt.

Von Tom Küstner

Immer wenn ein neuer Berliner Mietspiegel veröffentlicht wird, findet man nicht nur im MieterEcho eine mehr oder weniger standardisierte Grundaussage: Die Mieten würden erneut steigen, aber es hätte schlimmer kommen können. Das trifft zwar im Prinzip zu, aber dennoch sind die jeweiligen Mietspiegel immer auch Spiegelbild der politischen Entwicklungen in der Stadt – voller Wendungen, erkämpfter Erfolge und politischer Niederlagen.

https://bmgev.de/mieterecho/artikel/zaeher-kampf-um-erhoehungsspielraeume

Foto: Matthias Coers

Mieterhöhung Tipps zur Überprüfung von Mieterhöhungen nach § 558 BGB und dem Berliner Mietspiegel 2026Der § 558 BGB gest...
04/06/2026

Mieterhöhung

Tipps zur Überprüfung von Mieterhöhungen nach § 558 BGB und dem Berliner Mietspiegel 2026

Der § 558 BGB gestattet Vermietern, im bestehenden Mietverhältnis von Mieter/innen die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zu verlangen. Diese Möglichkeit der Mieterhöhung besteht für nicht preisgebundene Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Aber: Nicht jedes Mieterhöhungsverlangen, das Ihnen unter Berufung auf § 558 BGB zugeht, muss auch wirksam sein.

Mit dieser Infoschrift geben wir Ihnen Hinweise zur Überprüfung eines solchen Mieterhöhungsverlangens. Zur Prüfung benötigen Sie den Berliner Mietspiegel 2026. Der Berliner Mietspiegel 2026 ist ein qualifizierter Mietspiegel im Sinne von § 558d BGB. Er ist kostenlos bei allen Bezirksämtern und bei uns erhältlich (Mietspiegel im Internet mit Online-Abfrageservice: www.berlin.de/mietspiegel).

Diese Infoschrift dient Ihrer Information und Orientierung, sie soll und kann keine anwaltliche Beratung ersetzen! Unseren Mitgliedern empfehlen wir, unverzüglich nach Zugang eines Mieterhöhungsverlangens eine unserer Beratungsstellen aufzusuchen. Bitte nehmen Sie alle erforderlichen Unterlagen mit: Mietvertrag, Mieterhöhungserklärungen der letzten drei Jahre, das neue Mieterhöhungsverlangen, die letzte Betriebs- und Heizkostenabrechnung und weitere für die Prüfung notwendige Unterlagen, zum Beispiel für selbst finanzierte oder öffentlich geförderte Modernisierungsmaßnahmen.

Vergessen Sie nicht, zum Nachweis der Mitgliedschaft das aktuelle MieterEcho auf Ihren Namen oder einen Zahlungsbeleg mitzubringen.

https://bmgev.de/mieterecho/artikel/mieterhoehung-me457

Fotos: Matthias Coers, Peter Homann

Die neue Website der BMG ist online! Das Web-Team der BMG hat die neue Website an den Start gebracht – übersichtlicher,...
02/06/2026

Die neue Website der BMG ist online!

Das Web-Team der BMG hat die neue Website an den Start gebracht – übersichtlicher, nutzerfreundlicher und in modernem Look für alle Endgeräte.

Jetzt das MieterEcho online lesen!

Jetzt umsteigen und die gedruckte Ausgabe mit einer E-Mail an [email protected] abbestellen, und das MieterEcho online lesen. Der Verein spart Kosten, es ist ökologischer, das MieterEcho ist auf dem Handy immer dabei und obendrauf gibt es noch einen Newsletter!

www.bmgev.de/mieterecho

Mietspiegel 2026 Mieter/innen fragen – wir antworten   Von Rechtsanwalt Marek Schauer- Was darf ich vom neuen Mietspiege...
02/06/2026

Mietspiegel 2026

Mieter/innen fragen – wir antworten

Von Rechtsanwalt Marek Schauer

- Was darf ich vom neuen Mietspiegel 2026 erwarten?
- In meiner Mietspiegelzeile haben die Werte ordentlich zugelegt! Ich hatte aber schon eine Mieterhöhung zum 1. März 2026, der ich zugestimmt habe. Wie ist das, kriege ich jetzt auch eine Mieterhöhung?
- Ich habe im April 2026 eine Mieterhöhung in der Beratungsstelle prüfen lassen. Der Anwalt meinte, dass wir den neuen Mietspiegel abwarten müssen und erst dann feststellen können, auf wie viel ich zustimmen muss. Muss ich nun wirklich noch mal zur Beratung gehen?
- Seit 2024 gibt es ja nicht mehr die „klassische Tabelle“, sondern Zeilen. Ich habe eine Mieterhöhung mit Verweis auf das Feld A1 bekommen. Das gibt es ja nun nicht mehr. Ist die Mieterhöhung trotzdem wirksam?
- Sehr frech, aber wieso nicht – geschenkt wird einem ja nichts. Was, wenn die Erhöhung zwar die korrekte Zeile im Mietspiegel benennt, aber ich mit dem Anwalt in der Beratung zu dem Ergebnis komme, dass die Höhe entweder gar nicht oder allenfalls teilweise berechtigt ist?
- Aber ich habe Angst: Kann ich gekündigt werden, wenn ich mich so auf meine Rechte besinne?
-�Kommen wir doch mal zum aktuellen Mietspiegel 2026: Was ist neu?
- Gibt es denn keine guten Nachrichten zum neuen Mietspiegel?
- Was bedeutet das Merkmal „Keine Duschmöglichkeit“? Ich habe eine Badewanne, keine extra Dusche. Duschkopf und Stange waren vorhanden. Es gibt aber keinen Spritzschutz, weder einen Duschvorhang noch eine Einrichtung, wo ich einen Vorhang einhängen kann. Ich habe mir selbst einen installiert. Ist das Merkmal dann negativ?
- Wie ist eigentlich der Stand bei den Fantasiemerkmalen von Vonovia: „Besonders gute Nahversorgung“ oder „Besonders guter öffentlicher Personennahverkehr“?
- Kommen wir noch zu ein paar praktischen allgemeinen Fragen. Ich habe eine sogenannte Bruttokaltmiete. Jetzt kommt der Vermieter mit der Erhöhung einer Nettokaltmiete und extra ausgewiesenen Betriebskosten, der ich zustimmen soll. Kann das sein?
- Was ist eigentlich mit den Substandardwohnungen, also denen, wo entweder Bad oder Heizung oder beides fehlt bzw. von den Mieter/innen eingebaut wurden?
- Ich habe einen kleinen offenen Schrank und der Vermieter bewertet das als wohnwerterhöhendes Merkmal wie eine Art Abstellkammer ist – muss ich das hinnehmen?
- Das hat mir schon alles sehr geholfen. Ich habe jetzt noch eine Frage zur Indexmiete – was ist das und hat das auch was mit dem Mietspiegel zu tun? Gibt es da auch eine Kappungsgrenze?

https://bmgev.de/mieterecho/artikel/mietspiegel-2026

Grafik: nmp

Wir sind mehr wert als ihre Rendite!Vom 8. bis 12. Juni versammeln sich Finanzinvestoren, Vermögensverwalter, Versicheru...
01/06/2026

Wir sind mehr wert als ihre Rendite!

Vom 8. bis 12. Juni versammeln sich Finanzinvestoren, Vermögensverwalter, Versicherungen und Co. aus aller Welt zu ihrem jährlichen Treffen im InterContinental Hotel in Berlin. Die Konferenz ist die weltgrößte ihrer Art und heißt SuperReturn, also „Super-Rendite“. Diese machen sie auf Kosten von Menschen und Umwelt. Ob Investitionen in Immobilien, Gesundheit, Waffen oder Überwachungstechnologien ist egal – Hauptsache, die Rendite stimmt.

Die Teilnehmer verwalten ein Vermögen von mehr als 50 Billionen Euro, also 50.000 Milliarden Euro, das oft Menschen gehört, die überreich sind. Durch dieses Anlagevermögen haben sie Macht über uns alle:

Zu diesem Vermögen gehören Immobiliengesellschaften, die ihre Mieter:innen mit allen Mitteln auspressen. Davon profitieren Investoren wie BlackRock oder BlackStone, selbstverständlich bei der SuperReturn dabei.

Die Finanzinvestoren treiben die Privatisierung der Daseinsvorsorge voran. Sie wollen Profite mit Krankenhäusern und Praxen machen, die Kosten drücken, darunter leiden Beschäftigte und Gesundheitsversorgung von Millionen Menschen.

Die Konferenz-Teilnehmer investieren in zerstörerische Projekte und fossile Industrien und ruinieren damit die Umwelt und befeuern die Klimakrise. Mit ihren Investitionen in Agrarflächen heizen sie außerdem die Bodenspekulation an, was die bäuerliche Landwirtschaft bedroht.

Auch der Finanzinvestor KKR mit Anteilen an der deutschen Springer-Mediengruppe ist dabei. Damit steht die SuperReturn nicht nur für neoliberale Ideologie, sondern auch für menschenfeindliche Hetze.

Im Finanzmarktkapitalismus profitieren und entscheiden wenige – fast nur Männer. Das müssen wir nicht hinnehmen. Eine gerechtere Gesellschaft ist möglich: mit konsequenter Besteuerung großer Vermögen, demokratisch entschiedenen öffentlichen Investitionen in Soziales, Wohnen, Gesundheit und Bildung, sowie Abkehr von fossilen und zerstörerischen Geschäftsmodellen.

www.superreturn-demo.de

Grafik: www.superreturn-demo.de

Steigende Mieten und begrenzte Orientierung  Der Mietspiegel 2026 dokumentiert anschaulich die Krise der sozialen Wohnra...
31/05/2026

Steigende Mieten und begrenzte Orientierung

Der Mietspiegel 2026 dokumentiert anschaulich die Krise der sozialen Wohnraumversorgung.

Von Andrej Holm

Die Senatsverwaltung hat einen neuen Mietspiegel vorgelegt. Als qualifizierter Mietspiegel auf der Basis von knapp über 17.000 auswertbaren Antworten erstellte das ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung aus Hamburg das neue Tabellenwerk. Die Mietwerte werden, wie schon 2024, wieder in Zeilen und nicht mehr in Feldern ausgewiesen. Im Vergleich zum letzten Mietspiegel ist die Zahl der Mietspiegelzeilen von 163 (2024) auf mittlerweile 189 (2026) gestiegen. Der Durchschnittswert der Mieten hat mit 8,32 Euro/qm erstmals die 8-Euro-Grenze überschritten. Insbesondere die Zahl der preisgünstigen Wohnungen hat sich weiter verringert. Auffällig ist die extrem weite Spreizung von Mietwerten. Zwischen der günstigsten Miete mit 5,11 Euro/qm im Wohnungsbau von 1973 bis 1990 (Ost) und der teuersten Miete mit 27,84 Euro/qm im Neubau liegen über 22 Euro.

Der neue Mietspiegel folgt wie schon 2024 einem Ansatz, der die Mietpreise nach Lagen, Baualtersklassen und Wohnungsgrößen in insgesamt 189 Mietspiegelzeilen gruppiert und gilt für mittlerweile 1.892.417 Wohnungen. Der Median aller erfassten Mietpreise wird mit 7,71 Euro/qm angegeben – das entspricht im Vergleich zur letzten Mietspiegelerhebung von 2024 (7,21 Euro/qm) einem Anstieg um 6,9%. Als Median wird in statistischen Berechnungen der Wert bezeichnet, der die Gesamtheit aller erfassten Daten in zwei gleichgroße Gruppen teilt, so dass die im Mietspiegel erfasste Miete für jeweils die Hälfte aller Wohnungen günstiger, beziehungsweise teurer ist als der Medianwert.

https://bmgev.de/mieterecho/artikel/steigende-mieten-und-begrenzte-orientierung

Grafik: nmp

Politisch gewollte PreisspiraleZum Mietspiegel 2026: Die Verteuerung der Lebenshaltung geht weiter.   Von Rechtsanwalt M...
30/05/2026

Politisch gewollte Preisspirale

Zum Mietspiegel 2026: Die Verteuerung der Lebenshaltung geht weiter.

Von Rechtsanwalt Marek Schauer

An die Tatsache, dass sich die Mieten auch im Bestand regelmäßig nach oben recken, hat man sich als Mieter leider schon zu sehr gewöhnen müssen. Zwar konnten wir als Berliner MieterGemeinschaft zumindest während der Corona-Jahre bis 2023 durch geschicktes Taktieren für eine Atempause sorgen und den Anstieg minimieren. Mit den neuen Erhebungen 2024 und jetzt 2026 ist die gute alte Wohnungsfrage im Kapitalismus für Berlins Mieter/innen aber präsenter denn je, und die Politik schaut vermeintlich hilflos zu.

Dabei hätte sie jede Möglichkeit, die Belastung des ohnehin nicht von uns bestimmbaren Einkommens durch Mietzahlungen zu entschärfen. Erwarten dürfen wir wohl nichts, wie man dem Rumgeeier der Regierungen hinsichtlich der Entlastungen der Bevölkerung bei den Inflationsschüben ab 2022 und jetzt durch den Nahost-Krieg entnehmen kann.

https://bmgev.de/mieterecho/artikel/politisch-gewollte-preisspirale

Foto: Peter Homann

Junge Welt, 29.5.2026„Das weiß auch Rainer Balcerowiak. Die ungebrochene Dynamik der Mietpreisexplosion werde auch dadur...
29/05/2026

Junge Welt, 29.5.2026

„Das weiß auch Rainer Balcerowiak. Die ungebrochene Dynamik der Mietpreisexplosion werde auch dadurch begünstigt, »dass in die Berechnungen die oftmals rechtswidrigen Erhöhungen bei Neuverträgen einfließen«, sagte der Pressesprecher der Berliner Mietergemeinschaft am Donnerstag der jW. Nur mit einem umfassenden Mietendeckel könnte diese Entwicklung gestoppt werden. Balcerowiak: »Doch das ist politisch nicht gewollt.« Ein Abbild davon: der Mietspiegel.“

Keine Rendite mit der Miete

Teurer Wohnraum
Berliner Mietspiegel 2026 vorgestellt: Nettokaltmiete steigt

Von Oliver Rast

https://www.jungewelt.de/artikel/523342.keine-rendite-mit-der-miete-teurer-wohnraum.html

ME 457 Editorial:Liebe Leserinnen und Leser,wirkliche Überraschungen hat der neue Mietspiegel nicht zu bieten. Die Mietp...
29/05/2026

ME 457 Editorial:

Liebe Leserinnen und Leser,

wirkliche Überraschungen hat der neue Mietspiegel nicht zu bieten. Die Mietpreisspirale dreht sich unentwegt weiter, und viele Haushalte müssen in den kommenden Wochen und Monaten mit teilweise drastischen Erhöhungen rechnen. Zumal Modernisierungen, für die der Vermieter eh schon zugelangt hat, auch zu einer höheren Spanneneinordnung führen können und auch Neuvertragsmieten, die eindeutig gegen die Mietpreisbremse verstoßen, in den Mietspiegel eingeflossen sind...

https://bmgev.de/mieterecho/artikel/editorial-me457

Grafik: nmp

Neuer Mietspiegel treibt Mieten weiter nach oben | Statement der Berliner MieterGemeinschaft e.V.Die Berliner MieterGeme...
28/05/2026

Neuer Mietspiegel treibt Mieten weiter nach oben | Statement der Berliner MieterGemeinschaft e.V.

Die Berliner MieterGemeinschaft (BMG e.V.) sieht den aktuellen Mietspiegel vor allem als erschreckendes Zeugnis der anhaltenden Mietpreisexplosion.

Dazu BMG-Vorstand Marek Schauer: „Die Tendenz der Mietsteigerungen wird – politisch offenbar gewollt – dadurch forciert, dass auch mietpreisbremsenwidrige Mieten in den Mietspiegel einfließen. In besonders begehrten Segmenten des Wohnungsmarktes gibt es Erhöhungen der mittleren Richtwerte um die 10% und auch deutlich gestiegene Spannbreiten. Wir raten allen Mieter/innen, die jetzt Erhöhungen bekommen, diese in entsprechenden Beratungsstellen überprüfen zu lassen. Und wir halten an unserer Kernforderung fest, die ständig steigende Mietenbelastung durch einen umfassenden Mietendeckel zu stoppen".

Rainer Balcerowiak | Pressesprecher | [email protected]

Adresse

MöckernStr. 92
Berlin
10963

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 13:00
Donnerstag 10:00 - 13:00
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Freitag 10:00 - 13:00
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