Brau & Friedrich Immobilien

Brau & Friedrich Immobilien Brau & Friedrich Immobilienmarketing
Verkauf und Vermietung von Immobilien in Berlin und München Was aber gibt Sicherheit? Sagen Sie es uns und profitieren Sie!

Brau & Friedrich Immobilien

Wer den Verkauf seiner eigenen Projekte außer Haus gibt, braucht vor allem eines: das sichere Wissen, den richtigen Partner zu haben. Es sind vor allem drei Dinge: Erfahrung, Vertrauen und Erfolg. Um Projekte rasch umsetzen zu können, muss man den Immobilienmarkt kennen. Um schnell zu verkaufen, muss man mit seinen Kunden vertraut sein. Um erfolgreich zu vermitteln, mu

ss man nachhaltig bewerben. Wir garantieren eine rasche und erfolgreiche Umsetzung Ihrer Projekte. Unsere langjährige Erfahrung auf dem Immobilienmarkt, unsere guten Kundenbeziehungen und unser professionelles Marketing geben Ihnen Sicherheit – damit Sie frei sind für neue Projekte. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein persönliches Gespräch als den ersten Schritt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Rufen Sie uns kostenfrei an: 0800 - 488 2 488


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Offene Besichtigung beim ImmobilienverkaufBei Immobilienverkäufen werden gelegentlich sogenannte offene Besichtigungen (...
22/03/2026

Offene Besichtigung beim Immobilienverkauf
Bei Immobilienverkäufen werden gelegentlich sogenannte offene Besichtigungen („Open House“) durchgeführt. Dabei haben mehrere Interessenten innerhalb eines festgelegten Zeitfensters die Möglichkeit, eine Immobilie zu besichtigen. Anders als bei den zumeist üblichen Einzelterminen kommen Kaufinteressenten also nicht nacheinander, sondern an einem gemeinsamen Termin.
Für Verkäufer kann eine offene Besichtigung einige Vorteile haben. Mehrere Interessenten besichtigen die Immobilie innerhalb eines gemeinsamen Termins, wodurch sich der Besichtigungsaufwand deutlich bündeln lässt. Gleichzeitig können auch Interessenten, die sich zunächst nur einen ersten Eindruck verschaffen möchten oder keine konkrete Kaufabsicht haben, die Immobilie besichtigen, ohne dabei wertvolle Zeit zu beanspruchen.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Nachfrage sichtbar wird. Wenn mehrere Kaufinteressenten gleichzeitig vor Ort sind, erkennen Interessenten, dass auch andere Käufer ernsthaftes Interesse haben. Diese Wettbewerbssituation kann Entscheidungsprozesse beschleunigen und sich im Einzelfall auch positiv auf den erzielbaren Verkaufspreis auswirken.
Gerade bei vermieteten Immobilien spielt zudem die Rücksicht auf die Bewohner eine wichtige Rolle. Als Verkäufer können Sie die Zeit der Mieter nicht unbegrenzt in Anspruch nehmen. Auch hier können gebündelte Besichtigungstermine sinnvoll sein. Gleichzeitig sollte im Vorfeld geprüft werden, wie ernsthaft das Interesse der Kaufinteressenten tatsächlich ist. Es ist nicht immer Aufgabe des Verkäufers, potenziellen Käufern lediglich ein Gefühl für den Markt zu vermitteln. Der Schutz und die Rücksichtnahme gegenüber dem Mieter sollten ebenfalls berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob die genaue Adresse der Immobilie bereits im Inserat veröffentlicht wird. Bei bezugsfreien Wohnungen kann dies sinnvoll sein, während bei vermieteten Immobilien häufig der Schutz der Mieter im Vordergrund stehen sollte.
Dennoch eignet sich eine offene Besichtigung nicht für jede Immobilie. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Art der Immobilie, der Zielgruppe und der aktuellen Marktsituation ab. Während bei stark nachgefragten Wohnimmobilien ein gebündelter Besichtigungstermin Zeit spart, mehr Interessenten in kürzerer Zeit erreicht und den Verkaufsprozess beschleunigen kann, sind bei hochpreisigen oder besonders erklärungsbedürftigen Immobilien individuelle Besichtigungen in der Praxis meist unverzichtbar.
Entwickelt sich bei Interessenten nach einer offenen Besichtigung ein konkretes Kaufinteresse, müssen selbstverständlich auch weitere Einzeltermine möglich sein. So kann die Immobilie bei Bedarf noch einmal gemeinsam mit einem Sachverständigen geprüft werden.

Bei Immobilienverkäufen werden gelegentlich sogenannte offene Besichtigungen („Open House“) durchgeführt. Dabei haben mehrere Interessenten innerhalb eines

Diskreter ImmobilienverkaufSie haben sicher auch schon einmal im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen den Begriff „Secre...
22/03/2026

Diskreter Immobilienverkauf
Sie haben sicher auch schon einmal im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen den Begriff „Secret Sale“ oder „Off-Market-Verkauf“ gehört. Dahinter verbirgt sich eine Vermarktungsform, bei der eine Immobilie nicht öffentlich auf Immobilienportalen erscheint, sondern nur einem ausgewählten Kreis potenzieller Käufer angeboten wird. Die Ansprache erfolgt dabei meist über bestehende Kontakte, vorgemerkte Suchkunden oder über Netzwerke innerhalb der Immobilienbranche.
Auf den ersten Blick wirkt ein solcher diskreter Verkauf für viele Eigentümer attraktiv. Die Immobilie taucht nicht öffentlich im Internet auf, der geplante Verkauf bleibt im persönlichen Umfeld weitgehend unbemerkt und Besichtigungen finden nur mit ausgewählten Interessenten statt. Gerade wenn Diskretion gewünscht ist, erscheint dieser Weg zunächst naheliegend.
Gleichzeitig sollte man auch die wirtschaftliche Seite eines Immobilienverkaufs im Blick behalten. Der tatsächlich erzielbare Preis entsteht in der Praxis häufig durch Nachfrage und Wettbewerb zwischen mehreren Kaufinteressenten. Wenn eine Immobilie öffentlich am Markt angeboten wird und viele potenzielle Käufer davon erfahren, entsteht eine gewisse Dynamik: Interessenten vergleichen Angebote, treffen Entscheidungen und reagieren aufeinander. Dieser Wettbewerb trägt wesentlich dazu bei, dass sich ein marktgerechter Preis entwickeln kann.
Bei einem reinen Secret Sale ist dieser Mechanismus naturgemäß eingeschränkt. Wenn nur ein kleiner Kreis von Interessenten angesprochen wird, reduziert sich automatisch die Zahl möglicher Käufer. Selbst wenn diese ernsthaft interessiert und finanziell gut aufgestellt sind, fehlt häufig die Wettbewerbssituation, die bei einer offenen Vermarktung entstehen kann.
Aus unserer Erfahrung zeigt sich deshalb gerade bei den meisten Wohnimmobilien, also bei Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern, dass eine breite Marktansprache die besseren Voraussetzungen für eine transparente Preisfindung bietet. Ein diskreter Verkauf kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein, etwa bei besonders hochwertigen Immobilien oder wenn persönliche Umstände eine größere Vertraulichkeit erfordern. In vielen Fällen lohnt es sich jedoch, sorgfältig abzuwägen, welche Vermarktungsstrategie tatsächlich die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verkauf schafft.

Sie haben sicher auch schon einmal im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen den Begriff „Secret Sale“ oder „Off-Market-Verkauf“ gehört. Dahinter verbirgt sich

Berlin verstehen: Was kosten ImmobilienBerlin ist ein Immobilienmarkt, in dem der Quadratmeterpreis nicht der Ausgangspu...
25/02/2026

Berlin verstehen: Was kosten Immobilien
Berlin ist ein Immobilienmarkt, in dem der Quadratmeterpreis nicht der Ausgangspunkt, sondern das Ergebnis einer Bewertung ist. Durchschnittswerte von rund 4.400 bis 4.800 Euro pro Quadratmeter geben nur eine grobe Orientierung. Tatsächlich reicht die Spanne von etwa 2.500 Euro in Randlagen bis über 9.000 Euro in zentralen Premiumlagen. Entscheidend ist nicht die Einteilung in Ost oder West, sondern die Qualität der jeweiligen Lage.

Innenstadtnahe Kieze mit guter Anbindung an S- und U-Bahn, funktionierender Nahversorgung und gewachsener Infrastruktur erzielen höhere Preise. In Berlin spielt zudem das soziale Umfeld eine große Rolle. Sicherheitsgefühl, Sauberkeit, Lärmniveau und Stabilität der Nachbarschaft können Preisunterschiede von 10 bis 20 Prozent bewirken – selbst bei vergleichbarer Wohnung.

Auch die Objektqualität ist maßgeblich. Technisch sanierte Altbauten oder Neubauten mit Aufzug, Balkon und effizientem Grundriss werden höher bewertet als sanierungsbedürftige Einheiten. Käufer orientieren sich primär an Zimmeranzahl und Flächeneffizienz, nicht nur an Quadratmetern.

Der Quadratmeterpreis ist das Resultat von Lagequalität, sozialem Umfeld, Infrastruktur, Objektzustand, Grundriss und Finanzierung. Wer Berlin verstehen will, muss diese Faktoren gesamthaft betrachten. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein Preis angemessen ist – und ob er zur jeweiligen Investitions- oder Eigennutzungsstrategie passt.

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Immobilienmarkt 2025 in Berlin und München – Rückblick und Ausblick 2026Das Jahr 2025 hat dem Immobilienmarkt spürbar St...
18/02/2026

Immobilienmarkt 2025 in Berlin und München – Rückblick und Ausblick 2026

Das Jahr 2025 hat dem Immobilienmarkt spürbar Stabilität zurückgebracht. Nach den starken Zinssprüngen der Vorjahre haben sich Käufer und Verkäufer auf das neue Finanzierungsniveau eingestellt. Der Markt funktioniert wieder – allerdings differenzierter und anspruchsvoller als früher.

In Berlin ist die Zahl der Verkäufe wieder gestiegen. Eigentumswohnungen in guten Lagen mit solider Energieeffizienz konnten leichte Preiszuwächse verzeichnen. Unsanierte Objekte oder Wohnungen mit schwacher Energiebilanz hatten es deutlich schwerer und mussten häufig mit Preisabschlägen angeboten werden. Bei Einfamilienhäusern zeigte sich ein gemischtes Bild: Gepflegte Immobilien blieben stabil, Modernisierungsfälle brauchten mehr Zeit. Der Mietmarkt bleibt angespannt, was Kapitalanlagen weiterhin attraktiv macht – trotz regulatorischer Eingriffe.

Auch München zeigt sich 2025 robust. Die Verkaufszahlen zogen wieder an, das Preisniveau blieb insgesamt hoch. Besonders begehrt waren hochwertige Wohnungen in guten Mikrolagen. Sensibler reagierte der Grundstücksmarkt: Höhere Bau- und Finanzierungskosten führten zu vorsichtigerer Kalkulation und teils spürbarem Preisdruck. Der Mietmarkt bleibt einer der stärksten Deutschlands, die Nachfrage übersteigt klar das Angebot.

Prägend für 2025 waren vor allem drei Faktoren: ein stabiles, aber höheres Zinsniveau, die deutlich gestiegene Bedeutung der Energieeffizienz und eine realistischere Preisfindung zwischen Angebot und Nachfrage.

Für 2026 spricht vieles für eine weitere Stabilisierung. Sollten die Zinsen leicht sinken oder konstant bleiben, dürfte die Nachfrage moderat steigen. Gut positionierte Immobilien mit klarer Dokumentation und solider Substanz werden im Vorteil sein. Sanierungsbedürftige Objekte benötigen hingegen eine realistische Strategie.

Für Eigentümer gilt: 2026 ist ein berechenbarer Markt. Entscheidend sind ein marktgerechter Preis, vollständige Unterlagen und eine professionelle Vermarktung. Qualität setzt sich durch – in Berlin wie in München.

Immobilienmarkt 2025: Was Eigentümer in Berlin und München jetzt wissen sollten Das Jahr 2025 hat dem Immobilienmarkt in Deutschland spürbar Ruhe zurückgebracht. Nach den starken Zinssprüngen der Jahre 2022 und 2023, die viele Kaufentscheidungen ausgebremst hatten, zeigte sich 2025 ein deutlich...

Das Ende der Indexmiete?Die Indexmiete war lange kaum relevant. Solange Inflation und Kosten niedrig waren, reichte der ...
07/02/2026

Das Ende der Indexmiete?
Die Indexmiete war lange kaum relevant. Solange Inflation und Kosten niedrig waren, reichte der klassische Mietvertrag. Doch seit der Energiekrise steigen Baukosten, Handwerkerpreise, Zinsen und Energie massiv – während gesetzliche Mieterhöhungen stark begrenzt sind. Für Vermieter wurde die Indexmiete nach § 557b BGB deshalb attraktiver.
Bei diesem Modell wird die Miete an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelt. Steigt der Index, darf die Miete im gleichen Maß angepasst werden. Das Ziel ist nicht Gewinnmaximierung, sondern Kaufkrafterhalt. Wichtig dabei: Die Mieterhöhung erfolgt nicht automatisch. Der Vermieter muss sie schriftlich erklären und korrekt berechnen. Nur dann tritt sie – frühestens ab dem übernächsten Monat – in Kraft. Der Mieter muss nichts ausrechnen oder zustimmen.
Nun plant die Politik eine Begrenzung: Maximal 3,5 % Mieterhöhung pro Jahr – auch wenn die Inflation höher liegt. Damit verliert das Modell seinen Kernnutzen. Ein echter Inflationsausgleich ist so nicht mehr möglich.
Für Vermieter bedeutet das: weniger Flexibilität, geringere Planungssicherheit und fehlende Anpassung an steigende Kosten. Die logische Folge: höhere Anfangsmieten, mehr Staffelmieten oder individuell gestaltete Verträge. Mietsteigerungen werden dadurch nicht verhindert, sondern vorgezogen.
Für Mieter wirkt die Begrenzung zunächst schützend. Doch sie verschärft den Graben zwischen Bestands- und Neuverträgen und mindert die Transparenz. Die eigentlichen Probleme – hohe Baukosten, fehlender Neubau, steigende Auflagen – bleiben ungelöst.
Die Indexmiete war ein klar geregeltes, faires Instrument. Wird sie ausgebremst, fehlen Alternativen, die flexibel und rechtssicher zugleich sind.
Dieser Text stellt eine persönliche Einschätzung dar und ersetzt keine rechtliche Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die Indexmiete spielte über viele Jahre in deutschen Mietverträgen nur eine untergeordnete Rolle. Inflation und Kostensteigerungen blieben lange moderat, soda

Mein Leben im ÜberflussIch habe ein schlechtes Gewissen. Denn ich lebe in unangebrachter Würde, im unnützen Überfluss.Ic...
27/01/2026

Mein Leben im Überfluss
Ich habe ein schlechtes Gewissen. Denn ich lebe in unangebrachter Würde, im unnützen Überfluss.
Ich gehöre zu diesen Leuten, die nicht in einer kleinen Box wohnen. Nicht wollen. Nicht müssen. Und auch noch ohne Miete. Ich habe sogar Möbel. In allen Zimmern.
Wie komme ich darauf? Eine Leserzuschrift in einer Tageszeitung hat mich aufgerüttelt:
Brauchen wir wirklich Wohnungen mit über 50 Quadratmetern für eine Person? Oder Häuser mit über 100 Quadratmetern für eine Familie? Man bräuchte ja nur eine Küche, ein Bad, ein Bett, einen Tisch für tagsüber. Ein Luxus wäre ein Wohnzimmer mit einer Couch. Alles andere ist moralisch nicht vertretbar, wenn man sich kaum darin aufhält.
Irgendwie hat die gute Frau, die den Artikel schrieb, recht. Ich bin kaum zu Hause, keine Zeit für die Couch. Ich arbeite und finanziere damit mein nonkonformistisches Dasein. Ich bin ein Rebell, ja ein Anarchist.
Die Diskussion über Wohnraum ist wichtig. Umverteilung löst nicht den Mangel. Es wird zu wenig gebaut. Luxuswohnungen sind wichtig. Würden diese verboten, bekämen die günstigen Wohnungen zuerst die Besserverdienenden. Das hilft keinem Mietsuchenden am unteren Ende der Preisskala. Der Berliner Mietendeckel war hierfür ein unreflektierter Praxistest.
Quadratmeter sind keine Frage der Gesinnung. Ich will mein Sofa nicht verkaufen müssen. Ich will nicht dazugehören.

Ich habe ein schlechtes Gewissen. Denn ich lebe in unangebrachter Würde, im unnützen Überfluss. Ich gehöre zu diesen Leuten, die nicht in einer kleinen Box wohnen. Nicht wollen. Nicht müssen. Und auch noch ohne Miete. Ich habe sogar Möbel. In allen Zimmern. Wie komme ich darauf? Eine Leserzusc...

Verkaufsverbot für Wohnimmobilien?Mir wurde gestern ein Twitter-Post weitergeleitet, in dem behauptet wird, „die SPD“ pl...
26/01/2026

Verkaufsverbot für Wohnimmobilien?
Mir wurde gestern ein Twitter-Post weitergeleitet, in dem behauptet wird, „die SPD“ plane ein Verkaufsverbot für Wohnimmobilien.
Keine Panik!
Richtig ist: Es geht ausschließlich um Überlegungen der Berliner SPD-Fraktion, nicht um die Bundes-SPD und nicht um ein Bundesgesetz. Es existiert weder ein Gesetzentwurf noch ein laufendes Gesetzgebungsverfahren.
Die Situation ist vergleichbar mit dem Berliner Mietendeckel. Dieser wurde 2021 vom Bundesverfassungsgericht wegen fehlender Landeskompetenz aufgehoben. Miet- und Preisrecht gehören zum Bundesrecht. Länder dürfen hier nicht zusätzlich regulieren. Ganz nebenbei hatte der Mietendeckel in Berlin zu einer erheblichen Mietenexplosion geführt.
Ein Verkaufs- oder Veräußerungsverbot würde noch stärker in Eigentums- und Vertragsrechte eingreifen als der Mietendeckel. Aus denselben Gründen hätte ein landesrechtliches Verkaufsverbot kaum Aussicht auf Bestand – eher im Gegenteil.
Soziale Medien sind meiner Meinung nach meist keine geeignete Informationsquelle für verfassungsrechtliche Fragen – für Schminktipps allerdings ganz bestimmt bestens geeignet. Meine Artikel sind dafür zugegeben nicht ganz so unterhaltsam.

Mir wurde gestern ein Twitter-Post weitergeleitet, in dem behauptet wird, „die SPD“ plane ein Verkaufsverbot für Wohnimmobilien. Keine Panik! Richtig ist: Es geht ausschließlich um Überlegungen der Berliner SPD-Fraktion, nicht um die Bundes-SPD und nicht um ein Bundesgesetz. Es existiert wede...

Attraktives Ladenlokal mit Lagerraum und 2 TG-Stellplätzen in Toplage am Tegernseer Platz, Obergiesinghttps://smartsite2...
26/06/2025

Attraktives Ladenlokal mit Lagerraum und 2 TG-Stellplätzen in Toplage am Tegernseer Platz, Obergiesing

https://smartsite2.myonoffice.de/kunden/brau/7/immobilien.xhtml?id[obj0]=4377

Wir freuen uns, Ihnen diese vielseitig nutzbare Immobilie in bester Lage von München Obergiesing
anbieten zu können. Das Ladenlokal am belebten Tegernseer Platz bietet eine perfekte Kombination
aus großzügiger Fläche, praktischer Ausstattung und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten.

Objektdetails

• Ladenfläche: 85,8 m² mit großzügigen Gestaltungsmöglichkeiten
• Lagerraum: Zusätzliche 22 m² im 1. Untergeschoss, ideal als Lager oder Hobbyraum
• Tiefgaragenstellplätze: Zwei geräumige Duplex-Stellplätze im 2. Untergeschoss, bequem
erreichbar über einen Aufzug
• Ausstattung: Im hinteren Bereich des Ladens befinden sich eine kleine Küche, ein WC und ein
Büro

Der Lagerraum kann bei Nichtbedarf auch separat extern vermietet werden – dank der Aufzuganbindung
eine attraktive Möglichkeit für zusätzliche Einnahmen.

Besonderheiten und Nutzungsmöglichkeiten

Da die Teilungserklärung keinerlei Einschränkungen bezüglich der gewerblichen Nutzung vorsieht,
sind auch Nutzungen als Gastronomie, Büro, Praxis oder Einzelhandel möglich. Beachten Sie bitte,
dass für die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten spezifische behördliche Auflagen gelten, die
erfüllt werden müssen. Diese wurden vom Verkäufer nicht überprüft oder angefragt.

Die Lage überzeugt durch zahlreiche Vorteile:
• Parkplätze: Direkt vor dem Laden für bequemes Kundenparken.
• Taxistand: Unmittelbar vor dem Haus für schnelle Erreichbarkeit.
• Postfiliale: Große Postfiliale schräg gegenüber, ideal für Geschäfts- und Privatkunden.
• Stadtsparkasse: Direkter Nachbar, perfekte Ergänzung für Bankgeschäfte.
• Hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (U-Bahn, Tram, Bus).
• Ärztehaus und diverse Arztpraxen in direkter Umgebung.
• Kaufhaus/Warenhaus für zusätzlichen Kundenstrom.
• Vielfältige Dienstleister: Bäckerei, Metzger, Imbiss, Cafés, Restaurants, Friseure und
Optiker.

In einer zentralen Münchner Lage, wo Parkplätze Mangelware sind, bieten die beiden
Duplex-Stellplätze zusätzlichen Komfort und Mehrwert.

Kaufpreis

• Ladenlokal und Lagerraum: 799.924 €
• 2 Duplex-Stellplätze: 50.000 €
• Gesamtpreis: 849.924 €

Geschäftsübernahme möglich!

Der Immobilieneigentümer betreibt aktuell ein Geschäft in den zu verkaufenden Räumen. Dieses
Unternehmen kann übernommen und nahtlos weitergeführt werden. Über Details und Konditionen
informieren wir Sie gerne.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich eine Immobilie in dieser begehrten Lage zu sichern. Vereinbaren Sie
noch heute einen Besichtigungstermin!

Top-Lage: Penthouse mit großer Dachterrasse, Klimaanlage und 2 Tiefgaragenstellplätzehttps://smartsite2.myonoffice.de/ku...
12/05/2025

Top-Lage: Penthouse mit großer Dachterrasse, Klimaanlage und 2 Tiefgaragenstellplätze

https://smartsite2.myonoffice.de/kunden/brau/7/immobilien.xhtml?id%5Bobj0%5D=4847

Objekt-Nr: JC681
PLZ: 10179
Ort: Berlin Mitte

Beschreibung:
Diese moderne Penthouse-Wohnung liegt im obersten Geschoss und bietet rund 138 m² Wohnfläche auf
einer Ebene. Zwei große Balkone sorgen für viel Licht und Luft in allen Räumen. Über eine
interne Treppe erreicht man zusätzlich eine großzügige Dachterrasse mit etwa 120 m² Fläche.
Die insgesamt rund 182 m² Wohn- und Nutzfläche wurden so berechnet, dass die Außenflächen nur
anteilig einfließen.
Das Haus stammt aus dem Jahr 2010 und ist gepflegt. Ein Aufzug bringt Sie bequem bis vor die
Wohnungstür. Der große Wohnbereich mit offener Küche ist das Herzstück der Wohnung. Die
Einbauküche ist hochwertig ausgestattet und fügt sich harmonisch in den Wohnraum ein. Bodentiefe,
dreifach verglaste Fenster sorgen für viel Tageslicht, Eichenparkett und Fußbodenheizung schaffen
eine angenehme Wohnatmosphäre. Die Wohnung verfügt zudem über eine Klimaanlage.
Neben dem Wohn- und Essbereich stehen zweieinhalb weitere Zimmer zur Verfügung. Zwei der Räume
verfügen jeweils über ein eigenes, direkt angeschlossenes Bad. Ein Bad ist mit einer bodengleichen
Dusche ausgestattet, das andere mit Badewanne und Tageslicht. Natursteinfliesen und maßgefertigte
Einbauschränke runden die Ausstattung ab. Die Dachterrasse bietet viel Platz und einen weiten Blick
über die Stadt.
Zur Wohnung gehören zwei große Kellerräume sowie zwei Duplex-Stellplätze in der hauseigenen
Tiefgarage, die Bestandteil des Angebots sind.
Die Wohnung ist mit dem Verkauf sofort verfügbar und eignet sich ideal für alle, die komfortables,
großzügiges Wohnen in zentraler Lage suchen.

Lage:
Die Wohnung befindet sich in zentraler Lage in der historischen Mitte Berlins, in unmittelbarer
Nähe zum Spittelmarkt. Diese ruhige und dennoch hervorragend angebundene Wohngegend verbindet
urbanen Lebensstil mit hoher Lebensqualität und vielfältigen Erholungsmöglichkeiten. Die
U-Bahnlinie U2 sowie mehrere Buslinien sind in weniger als fünf Minuten fußläufig erreichbar.
Auch die Spree liegt nur rund drei bis fünf Gehminuten entfernt.
In direkter Umgebung finden sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Bäckereien, Arztpraxen,
Fitnessstudios, Bars und individuelle Geschäfte. Mehrere Supermärkte, teils mit Öffnungszeiten
bis Mitternacht, sowie Parks, Grünanlagen und ein abwechslungsreiches Kulturangebot machen die Lage
besonders attraktiv.
Durch die zentrale Position lassen sich viele der bekanntesten Berliner Orte schnell erreichen –
darunter der Potsdamer Platz, die Friedrichstraße, der Gendarmenmarkt oder der Alexanderplatz. Ob
Einkaufsbummel auf der Friedrichstraße oder Unter den Linden, ein Konzertbesuch im Konzerthaus oder
ein Ausflug zur Museumsinsel – alles liegt nur wenige Minuten entfernt. Die sehr gute Anbindung an
den öffentlichen Nahverkehr ermöglicht es, die gesamte Stadt bequem zu erkunden. Wer das
authentische Berlin erleben möchte, findet in den Vierteln rund um den Moritzplatz oder an der
Oranienburger Straße zahlreiche Möglichkeiten, das lebendige Stadtleben hautnah zu entdecken.

Weitere Angaben:
Objektart: Wohnung
Objekttyp: Penthouse
PLZ: 10179
Ort: Berlin Mitte
Stadtteil: Mitte (Ortsteil)
Etage: 5
Land: Deutschland
Wohnfläche: ca. 182 m²
Balkon/Terrasse Fläche: ca. 120 m²
Anzahl Zimmer: 3,50
Schlafzimmer: 2
Badezimmer: 2
Kaufpreis: 2.200.000,00 €
Hausgeld: 950,00 €
Heizkosten in Nebenkosten enthalten: Ja
Baujahr: 2010
Zustand: Vollständig renoviert
Energieausweis: Verbrauchsausweis
Endenergieverbrauch: 93 kWh/(m²*a)
Energieausweis gültig bis: 09.05.2027
Baujahr lt. Energieausweis: 2010
wesentlicher Energieträger: Fernwärme
Heizungsart: Fußbodenheizung
Stellplätze: 2 Duplex à 30.000,00 € (Kauf)
Etagenzahl: 5
Fahrstuhl: Personenaufzug
Balkon/Terrasse: Ja
Küche: Einbauküche, offene Küche
Balkon: Ja
Terrasse: Ja
verfügbar ab: bezugsfrei
Dist. Kindergarten (km): 0,03 km
Dist. Grundschule (km): 0,35 km
Dist. Realschule (km): 4,68 km
Dist. Gymnasium (km): 1,31 km
Dist. Autobahn (km): 4,70 km
Dist. Zentrum (km): 1,37 km
Dist. Einkaufsmöglichkeiten (km): 0,85 km

Miete ist bequem – Eigentum ist klugIn Deutschland lebt ein Großteil der Bevölkerung dauerhaft zur Miete – und das in ei...
11/05/2025

Miete ist bequem – Eigentum ist klug

In Deutschland lebt ein Großteil der Bevölkerung dauerhaft zur Miete – und das in einem wirtschaftlich stabilen Land mit einem starken Rechtssystem, hoher Arbeitsplatzsicherheit und in vielen Regionen vergleichsweise guten Einkommen. Dennoch liegt die Wohneigentumsquote bei nur rund 46 Prozent – deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Das wirft Fragen auf: Warum erwerben so wenige Menschen Wohneigentum, obwohl sie sich das vielfach leisten könnten? Und ist es wirklich klüger, langfristig zur Miete zu wohnen?

Die Antwort liegt nicht allein in den Immobilienpreisen oder am Zugang zu Krediten. Es sind auch psychologische, kulturelle und rechtliche Faktoren, die den Eigentumserwerb in Deutschland erschweren oder unattraktiv erscheinen lassen. Wer genauer hinsieht, erkennt: Viele Menschen könnten kaufen – tun es aber nicht. Und das ist langfristig ein Fehler.

Ein Mietrecht, das Eigentumsbildung ausbremst

Ein wesentlicher Grund liegt im deutschen Mietrecht. Dieses bietet eine sehr hohe Sicherheit und Stabilität für Mieter. Mietverträge sind in der Regel unbefristet, Kündigungen durch den Vermieter – etwa wegen Eigenbedarfs – sind nur unter strengen gesetzlichen Voraussetzungen möglich. Die Miete darf durch gesetzlich festgelegte Kappungsgrenzen und die Mietpreisbremse nur begrenzt steigen. Darüber hinaus trägt der Vermieter sämtliche Kosten für Instandhaltung, Modernisierung und Verwaltung. Für den Mieter entsteht dadurch eine komfortable Situation: Er genießt weitgehende Sicherheit bei gleichzeitig geringer Verantwortung. Das Ergebnis: Die Motivation, sich langfristig zu binden oder Verantwortung für Wohneigentum zu übernehmen, sinkt. Viele Menschen verharren in der Miete, obwohl sie sich Eigentum leisten könnten.

Vermeintlich höhere Finanzierungskosten

Ein weiterer Hemmfaktor ist die emotionale Wahrnehmung der Finanzierungskosten. Eine monatliche Kreditrate erscheint auf den ersten Blick höher als die Miete. Doch dieser Vergleich greift zu kurz. Denn ein erheblicher Teil der monatlichen Rate fließt in die Tilgung – also in den Vermögensaufbau. Wer monatlich 1.600 Euro für eine Finanzierung zahlt, investiert womöglich 1.000 Euro davon in sein eigenes Kapital. Trotzdem empfinden viele diese Belastung als Verlust von Lebensqualität – sie sehen die Finanzierung als Einschränkung und nicht als Investition.

In Wahrheit ist die finanzielle Belastung bei Eigentum über die Jahre meist sinkend. Die monatliche Rate bleibt bei festgeschriebenem Zins gleich, das Einkommen steigt mit der Zeit, die Schulden verringern sich durch Tilgung, und die Inflation entwertet die verbleibende Restschuld zusätzlich. Bei der Miete ist es umgekehrt: Sie steigt langfristig fast immer – oft schneller als das Einkommen.

Konsumdruck schlägt Vorsorgebewusstsein

Ein großes Hemmnis ist auch der Konsumdruck. Viele Menschen glauben, sie müssten sich nach einem Immobilienkauf jahrelang einschränken – auf Urlaub verzichten, kein neues Auto kaufen, keine neuen Möbel anschaffen. Diese Sorge ist psychologisch nachvollziehbar, aber ökonomisch betrachtet ein Trugschluss. Eigentum bedeutet nicht Verzicht, sondern Tausch: kurzfristiger Konsum gegen langfristige Sicherheit. Die Lebensqualität muss nicht dauerhaft leiden – sie verschiebt sich lediglich in den Nutzen.

Kulturelle Prägung und Sicherheitsdenken

Ein kultureller Faktor spielt ebenfalls eine Rolle. Deutschland ist traditionell ein Mieterland. Eigentum wird nicht selbstverständlich als Ziel angestrebt, sondern häufig als Belastung wahrgenommen – mit Aussagen wie „Ich will flexibel bleiben“, „Ich weiß nicht, ob ich hier für immer wohnen möchte“ oder „Was ist, wenn ich mich trenne?“. Gleichzeitig wird unterschätzt, wie viele Menschen in anderen Ländern auch in solchen Situationen Eigentum erwerben – um es später zu vermieten, zu verkaufen oder flexibel zu nutzen. In Deutschland dominiert das Sicherheitsdenken: Eigentum ist für viele zu bindend, zu endgültig, zu kompliziert.

Mehr Menschen könnten kaufen, als gedacht

Dabei zeigen zahlreiche Untersuchungen: Ein erheblicher Teil der Bevölkerung hätte durchaus die Möglichkeit, Eigentum zu erwerben – vor allem in ländlichen Regionen, Kleinstädten oder im Umland großer Städte. In Städten wie Chemnitz liegen die Quadratmeterpreise bei unter 1.500 Euro. Auch im Berliner oder Hamburger Umland gibt es Wohnungen für unter 4.000 Euro pro Quadratmeter. Wer über ein monatliches Nettoeinkommen von 3.000 bis 4.000 Euro verfügt und etwa 20 bis 30 Prozent Eigenkapital mitbringt, kann in vielen Fällen eine Immobilie finanzieren, deren monatliche Belastung kaum höher ist als die aktuelle Miete. Die Voraussetzungen für eine Finanzierung – mindestens 20 Prozent Eigenkapital, tragbare Monatsrate, stabile Einkommenssituation – sind bei weit mehr Menschen erfüllt, als gemeinhin angenommen wird. Dennoch scheitern viele daran, weil sie ihre Möglichkeiten gar nicht kennen – oder sich unnötig hohe Anforderungen einbilden.

Umland und Stadtrand als bezahlbare Alternativen

Ein oft unterschätzter Hebel liegt im Umland großer Städte. In München etwa kostet der Quadratmeter in Toplagen über 10.000 Euro. Doch schon 20 bis 30 Minuten außerhalb findet man Wohnungen mit der Hälfte dieses Preises. Wer heute 1.500 Euro Miete in der Stadt zahlt, könnte mit derselben Summe eine gut angebundene Wohnung mit Garten, Balkon oder mehr Fläche finanzieren – und langfristig Vermögen aufbauen. Doch diese Möglichkeit bleibt oft ungenutzt, weil viele das Zentrum als alternativlos empfinden – oder glauben, Eigentum sei ohnehin unerschwinglich.

Langfristig zahlt Miete drauf

Gerade der langfristige Vorteil von Eigentum wird häufig übersehen. Wer mietet, zahlt auf Dauer für etwas, das ihm nie gehört. Wer kauft, zahlt zwar anfangs mehr – aber nach 25 bis 30 Jahren ist die Immobilie abbezahlt. Dann wohnt man mietfrei, hat ein Vermögen aufgebaut, ist im Alter geschützt und kann die Immobilie vererben oder verkaufen. Eigentum schützt vor Altersarmut, gibt Stabilität bei Lebensveränderungen und ist oft die einzige Form privaten Vermögensaufbaus, die für breite Bevölkerungsschichten realistisch ist.

Deutschland bietet vielen Menschen objektiv die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben. Doch das Zusammenspiel aus mietrechtlicher Bequemlichkeit, kultureller Prägung, falscher Kostenwahrnehmung und kurzfristigem Konsumdenken verhindert bei Millionen Haushalten den Einstieg in die eigene Immobilie. Wer jedoch bereit ist, umzudenken, findet Wege: in strukturell günstigeren Lagen, mit realistischer Kalkulation, klarer Prioritätensetzung und einem nüchternen Blick auf die finanzielle Zukunft.

Wer in Immobilieneigentum investiert, übernimmt Verantwortung – und trägt anfangs eine höhere finanzielle Last. Doch auf lange Sicht gewinnt er mehr als nur ein Dach über dem Kopf: Er gewinnt Stabilität in unsicheren Zeiten, Kontrolle über die eigene Wohnsituation und die Freiheit, ohne Mietdruck in die Zukunft zu blicken. Eigentum ist keine Einschränkung – sondern eine selbstbestimmte Entscheidung für Sicherheit, Vermögen und Lebensqualität.

Selbstnutzung statt Vermietung – lohnt sich das auch steuerlich?Wer eine Immobilie kauft und selbst bewohnt, hat im Gege...
08/05/2025

Selbstnutzung statt Vermietung – lohnt sich das auch steuerlich?

Wer eine Immobilie kauft und selbst bewohnt, hat im Gegensatz zu Vermietern weniger offensichtliche Steuervorteile. Trotzdem lohnt sich Wohneigentum auch steuerlich – wenn man genauer hinschaut. Und neben den finanziellen Aspekten bringt es ein Plus an Lebenssicherheit, das Mieter nicht genießen.

Zunächst zu den steuerlichen Möglichkeiten: Einer der größten Vorteile ist der steuerfreie Verkaufsgewinn. Wer seine selbstgenutzte Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden Jahren davor selbst bewohnt hat, kann sie bei einem späteren Verkauf steuerfrei veräußern – egal, wie hoch der Gewinn ist. Das unterscheidet sich deutlich von vermieteten Immobilien, bei denen erst nach zehn Jahren ein spekulationssteuerfreier Verkauf möglich ist.

Ein weiterer steuerlicher Vorteil ist die Wohn-Riester-Förderung. Wer mit einem Riester-Vertrag eine Immobilie finanziert oder entschuldet, kann staatliche Zulagen und Steuervorteile nutzen. Pro Jahr gibt es 175 Euro Grundzulage, dazu Kinderzulagen und Sonderausgabenabzug bis zu 2.100 Euro jährlich. Die Tilgung wird gefördert, im Alter erfolgt allerdings eine nachgelagerte Besteuerung über das sogenannte Wohnförderkonto.

Auch im laufenden Alltag lassen sich kleinere steuerliche Vorteile nutzen: Für Handwerkerleistungen, etwa bei Renovierungen, können 20 Prozent der Arbeitskosten – maximal 1.200 Euro im Jahr – von der Steuer abgesetzt werden. Gleiches gilt für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Reinigung, Gartenpflege oder Winterdienst. Hier sind sogar bis zu 4.000 Euro jährlich absetzbar. Nicht abzugsfähig sind allerdings Kreditzinsen, Baukosten oder Materialaufwand.

Ein weiterer Sonderfall: die doppelte Haushaltsführung. Wer aus beruflichen Gründen zwei Wohnsitze unterhält, kann unter bestimmten Voraussetzungen Kosten für Unterkunft, Fahrten und sogar die Erstausstattung der Zweitwohnung steuerlich geltend machen – vorausgesetzt, der Hauptwohnsitz bleibt Lebensmittelpunkt. Die Mietkosten für den Zweitwohnsitz sind auf 1.000 Euro im Monat gedeckelt.

Seit Oktober 2023 gibt es zudem eine Neuerung bei der Abschreibung: Selbstgenutzte Neubauten, die nach dem 1.10.2023 fertiggestellt wurden, dürfen mit jährlich 3 Prozent abgeschrieben werden – eine steuerliche Möglichkeit, die bislang Vermietern vorbehalten war. Zwar ist der Effekt begrenzt, aber dennoch relevant für selbstnutzende Eigentümer.

Neben diesen steuerlichen Vorteilen bietet die selbstgenutzte Immobilie noch etwas, das sich nicht in Euro und Cent messen lässt: Sicherheit. Wer im eigenen Zuhause wohnt, ist vor Mieterhöhungen geschützt und muss keine Eigenbedarfskündigung fürchten. Gerade in angespannten Mietmärkten wie Berlin oder München ist das ein erheblicher Vorteil – psychologisch und wirtschaftlich. Die monatlichen Belastungen durch Kredittilgung bleiben langfristig stabil, während Mieten in den vergangenen Jahren vielerorts deutlich gestiegen sind. Gleichzeitig profitiert man als Eigentümer von der in vielen Regionen anhaltenden Wertsteigerung der Immobilie – steuerfrei, solange man selbst darin wohnt und später verkauft.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Für individuelle Fragen wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater oder einen auf Steuerrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

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