05/06/2026
Diese Woche war kurz.
Die To-do-Liste offensichtlich nicht. 😅
Nach den ganzen Feiertagen könnte man meinen, dass automatisch auch weniger Arbeit anfällt. Spoiler: Tut sie nicht.
Mein Kalender diese Woche? Voll.
Fristen? Da.
Meetings? Auch da.
Mails? Viel zu viele. 🫠
Und irgendwann kam wieder dieser Moment, den wahrscheinlich viele kennen:
Noch eine Aufgabe.
Noch ein Anruf.
Noch eine E-Mail.
Und genau dann habe ich gesagt: Stopp.
Jacke an. Raus. 🚶🏻♀️🌳
Diese Woche waren es meistens zwei Runden durch den Schlosspark direkt bei uns.
Jedes Mal mit dem Gedanken: “Eigentlich habe ich dafür gerade überhaupt keine Zeit.”
Und jedes Mal kam ich mit einem freieren Kopf zurück.
Das Lustige ist ja: Viele Menschen betrachten einen Spaziergang als Zeitverlust.
Für mich ist es mittlerweile genau das Gegenteil.
Wenn mein Kopf voll ist, bringt es nichts, noch mehr Stunden vor dem Bildschirm zu sitzen und zu hoffen, dass ich dadurch produktiver werde.
Mein Motto lautet deshalb:
👉 Wenn ich keine Zeit für einen Spaziergang habe, dann muss er doppelt so lang sein.
Klingt erstmal absurd.
Aber die Tage, an denen ich das Gefühl habe, keine Stunde entbehren zu können, sind meistens genau die Tage, an denen ich sie am dringendsten brauche.
Und weil die Frage regelmäßig kommt:
“Wie schaffst du das alles noch zusätzlich?”
Gar nicht zusätzlich.
Ich plane es ein.
Meine Mittagspause ist geblockt. Jeden Tag. 📅
Nicht wenn Zeit übrig bleibt.
Nicht wenn zufällig nichts ansteht.
Nicht irgendwann.
Sondern fest.
Weil ich irgendwann verstanden habe, dass ein voller Kalender nichts bringt, wenn der Kopf komplett überladen ist.
Eine Stunde weniger arbeiten fühlt sich kurzfristig wie ein Nachteil an.
Mit klarem Kopf die nächsten vier Stunden arbeiten zu können, fühlt sich langfristig wie ein Vorteil an. ✨
Und ganz ehrlich:
Noch nie bin ich von einem Spaziergang zurückgekommen und habe gedacht: “Das hätte ich lieber mit E-Mails verbracht.” 😂
Wie ist das bei euch? Macht ihr mittags wirklich Pause oder arbeitet ihr meistens durch? 👇🏻