KESB-Beratung, Beratungsstelle Kindes- und Erwachsenenschutz

KESB-Beratung, Beratungsstelle Kindes- und Erwachsenenschutz KESB-BERATUNG - Beratungssstelle Kindes- und Erwachsenenschutz
hilft und unterstützt Personen, welche von einer KESB-Massnahme betroffen sind

Ombudsstelle KESB-Schutz

Haben Sie Probleme mit der KESB? Befinden Sie sich in einem Konflikt mit der Beistandsperson? Können Sie eine Verfügung oder einen Entscheid nicht verstehen? Fühlen Sie sich missverstanden oder haben das Gefühl, nicht zu Ihrem Recht zu kommen? Möchten Sie eine neutrale Beurteilung zu einem Entscheid erhalten? Der Verein KESB-Schutz informiert über die KESB, berät von KESB

-Massnahmen betroffene oder bedrohte Personen und versucht zwischen den Beteiligten zu vermitteln. KESB-Schutz trifft jedoch keine Entscheide, sondern gibt lediglich Empfehlungen ab. Finanzierung von KESB-Schutz:
Der Verein finanziert sich über Gönner- und Mitgliederbeiträge, Legate und Spendengelder. Die Solidarität kommt Betroffenen von KESB-Massnahmen zugute. Werden Sie noch heute über unsere Homepage Gönner und Mitglied oder unterstützen Sie KESB-Betroffene solidarisch mit einer Spende. Vorstandsmitglieder:

Barbara Keller-Inhelder, Nationalrätin
Pirmin Schwander, Nationalrat
Julia Onken, Psychologin
Martin Dietrich, Anwalt

24/11/2019

Kanton Schwyz: KESB-Kritiker und Blender Schwander nicht in den Ständerat gewählt. Das Stimmvolk des Kantons Schwyz hat sich von SVP-Populist Schwander, welcher mit der KESB-Initiative kläglich gescheitert ist, nicht in die Irre führen lassen: er wurde deutlich NICHT gewählt. Dies ist gut so: mit der Abwahl von Barbara Keller-Inhelder, welche ebenfalls für die SVP im Nationalrat war (sie wurde vom Stimmvolk des Kantons St. Gallen abgewählt), hat es auch der zweite SVP-Populist nicht geschafft, sein Wahlziel zu erreichen. Nun besteht die Hoffnung, dass das Thema KESB endlich sachlich und zielführend diskutiert werden kann. Dass es Probleme bei den KESB gibt, ist unbestritten, aber solche Dilettanten wie Schwander und Keller-Inhelder lösen kein einziges Problem, sie schaffen nur neue. Die gescheiterte KESB-Initiatïve ist Beweis dafür, dass es Schwander mehrheitlich um Wahlpropaganda ging, darum informierte er nie ehrlich und transparent, aus diesem Grund waren so viele von einer KESB-Massnahme Betroffene masslos enttäuscht. So einer wollte Ständerat werden? NEIN DANKE

24/11/2019

Rückkehr der CVP im Kanton Schwyz
KESB-Kritiker Schwander nicht gewählt

Im Kanton Schwyz kehrt die CVP nach achtjähriger Pause in den Ständerat zurück. Die Stimmberechtigten gaben im zweiten Wahlgang Othmar Reichmuth (CVP) den Vorzug gegenüber Pirmin Schwander (SVP). Reichmuth löst den zurücktretenden Peter Föhn (SVP) ab.

Baudirektor Reichmuth erhielt 23'359 Stimmen, Nationalrat Schwander 21'338 Stimmen. Für die in Polen lebende Auslandschweizerin Honorata Züger stimmten 870 Personen. Die Wahlbeteiligung betrug 43,91 Prozent. Im ersten Wahlgang vom 20. Oktober war der Bisherige Alex Kuprecht (SVP) als Ständerat bestätigt worden.

12/11/2019

Das Interview mit dem ehemaligen Kesb-Initiativkomitee-Mitglied Dr. Walter Hauser (Linth24) sagt alles aus, wie NR und Ständeratskandidat Schwander (SZ) diese Initiative dilettantisch und stümperhaft aufgleiste.

Damit die KESB-Schutz-Initiative gültig ist, hätten bis Mitte November 100'000 beglaubigte Unterschriften gesammelt werden müssen. Dieses Ziel wurde verfehlt und im Initiativkomitee gibt es Krach.
Am 14. September schrieb der Schwyzer Nationalrat Pirmin Schwander Linth24: «Eigenständiges Handeln in Familien und Unternehmen - KESB-Initiative ist auf Kurs». Schwander gab sich zuversichtlich, dass man die notwendige Anzahl Unterschriften erreichen werde. Nun mehren sich allerdings Stimmen, dass diese Meldung ziemlich weit weg von der Realität ist.
Vor wenigen Wochen traten mit Julia Onken und Walter Hauser die beiden prominentesten Mitglieder aus dem Initiativkomitee aus. Die Initiative sei nicht professionell aufgegleist worden und diene vor allem Pirmin Schwander selber, der im Kanton Schwyz Ständerat werden möchte.

Walter Hauser, Dr. iur., ehemaliger Kantonsrichter und Vormundschaftspräsident, Weesen und Präsident der Anna Göldi Stiftung stellte sich den Fragen von Linth24

Walter Hauser, warum sind Sie zurückgetreten?
In den letzten Monaten hatte ich immer wieder gefragt, wie der Stand der Unterschriftensammlung ist, welche Aktivitäten geplant sind und was man persönlich dazu beitragen kann. Auf all diese Fragen habe ich nie eine Antwort erhalten. Mein Rücktritt ist die Konsequenz aus diesem monatelangen Schweigen.

Wie viele Unterschriften kamen bisher zusammen. Sind es 70'000, 80'000 oder sogar weniger als 50'000?
Ich halte alles für möglich, weiss aber gar nichts. Wir vom Komitee hatten nie Zugang zur Administration oder Organisation der Unterschriftensammlung. Alles war auf Pirmin Schwander konzentriert und er informierte uns nicht.

Sie und Frau Onken sagen, die Initiative sei nicht professionell aufgegleist worden. Was heisst das?
Eine Volksinitiative muss man ernst nehmen. Es braucht Organisation, Administration und ein Team. All das gab es nicht einmal im Ansatz. Wir wollten, dass Schwander die Fakten auf den Tisch legt und uns einmal sein Büro zeigt. Wir wollten sehen, wo die Unterschriftenbögen reinkommen und jene, die beglaubigt sind. Er hat uns das alles nie gezeigt und ich bezweifle unterdessen, dass es das überhaupt gibt.

Sie sprachen von einer «Fake-Initiative». Was meinen Sie damit?
Ich habe einen ganz schlimmen Verdacht, nämlich den, dass es gar keine richtige Initiative gibt, sondern alles nur Stimmenfang für Pirmin Schwander ist, Wahltaktik. Ich hoffe nur, dass sich das nicht bestätigt, aber es ist nicht auszuschliessen. Schwander möchte ja Ständerat im Kanton Schwyz werden und hält jeden Abend Vorträge zum Thema Vorsorgeauftrag. Er will also die KESB-Kritiker auf seine Seite ziehen und kann Emotionen für sich nutzbar machen.

Eine eidgenössische Initiative zu lancieren ist aufwendig. Haben Sie den Aufwand unterschätzt?
In den letzten Jahren war ich immer wieder mit KESB Fällen konfrontiert und erhielt viele Anfragen von Menschen, die unter der KESB leiden. Sehr viele Leute sind unzufrieden und wünschten sich eine andere KESB. Das wäre eigentliche eine gute Basis für eine Volksinitiative und angesichts all der Fälle und der Betroffenen sind 100'000 Unterschriften keine sehr grosse Hürde. Aber ohne Organisation ist diese Hürde nicht zu nehmen.

Kritik an der KESB gibt es zuhauf. Das Scheitern der Initiative stärkt aber die KESB nun, oder nicht?
Ich hoffe es nicht. Man muss abwarten, was in den nächsten Wochen geschieht. Möglicherweise macht Schwander einen Rückzieher durch die Hintertür. Anstatt zuzugeben, dass es ihm mit der Initiative gar nie ernst war und die Unterschriften nicht erreicht wurden, könnte er pro Forma einen Rückzug machen, weil man ja schon viel erreicht habe. Er würde dann also das Scheitern als Erfolg verkaufen. Das wäre dann aber sehr unehrlich.

Gestartet sind Sie vor eineinhalb Jahren. Jetzt ziehen Sie die Reissleine. Ist das nicht etwas spät?
Es ist immer der falsche Zeitpunkt, wenn man rausgeht. Ich habe mir den Schritt monatelang überlegt. Am 28. August habe ich zum letzten Mal versucht, die Situation zu retten. Aber an jener Sitzung gab es mehr Fragen als Antworten. Als ich feststellen musste, dass es weiterhin keine Informationen und kein Vertrauen gibt, hat mich der Zeitpunkt des Rücktritts nicht mehr interessiert.

Was ist Ihre persönliche Lehre aus dem Debakel?
Ich setze mich seit Jahren gegen Justiz- und Behördenwillkür ein. Das wird so bleiben und ich werde mich auch weiterhin sozial engagieren. Aber bei einer nächsten Initiative werde ich sicher genauer hinschauen, mit welchen Personen und Organisationen ich zusammenarbeite. Bezüglich KEBS müsste ein nächster Anlauf mit ganz anderen Personen gemacht werden und vor allem Parteiübergreifend.

12/11/2019

KESB-Initiative gescheitert

Das Initiativkomitee hat seit Beginn der Unterschriftensammlung nie transparent informiert. Nicht einmal die Mitglieder des Komitees wurden von NR Schwander orientiert, wie der Stand der Unterschriftensammlung ist, wie viele beglaubigt wurden. Ich habe mich in den Kantonen Zürich, Aargau und Thurgau bei einigen Einwohnerämtern erkundigt, ob Unterschriften beglaubigt wurden, ich erhielt überall negative Antworten. Sehr viele von einer KESB-Massnahme betroffene Personen haben sich bei mir gemeldet, dass sie weder Unterschriftenbogen erhielten, noch ihre E-Mails vom Initiativkomitee beantwortet wurden. Es bestehen daher berechtigte Zweifel, ob die Initiative jemals seriös und mit dem Ziel, die notwendigen Unterschriften von 100'000 sammeln zu wollen, lanciert wurde. Weder die Administration, noch die Organisation und die Öffentlichkeitsarbeit funktionierten: es war eine dilettantische Effekthascherei auf dem Buckel der vielen Menschen, die bewusst in die Irre geführt wurden.


Ich war an mehreren SVP-Veranstaltungen, auch im Bundeshaus. Verschiedene SVP-Parlamentarier sagten mir offen, dass diese Initiative mit der SVP nichts zu tun habe und von der SVP Schweiz auch nicht aktiv unterstützt werde. Es sei eine persönliche Sache von NR Schwander und der vom Volk abgewählten NRin Keller-Inhelder. Beide wollten sich offensichtlich mit dieser Initiative profilieren und ihre Medienpräsenz steigern. Die SVP hat die Unterschriftensammlung nie aktiv unterstützt, auch finanziell nicht. Innerhalb der SVP sind die NR Schwander und Keller-Inhelder "Leichtgewichte", sie bekleiden innerhalb der Partei keine Schlüsselfunktionen.

B. Keller-Inhelder behauptet, die gescheiterte Initiative habe gleichwohl Wirkung bei Bundesrätin Keller-Sutter gezeigt.

Was machen Populisten, wenn sie auf der ganzen Linie verlieren? Sie halten sich an jedem Strohhalm fest und suchen nach Ausreden, das passiert auch hier, um nicht vollends jede Glaubwürdigkeit zu verlieren. BRin Keller-Sutter wusste schon bei ihrem Amtsantritt, dass das Dossier KESB, welches sie von ihrer Vorgängerin mit einem Abklärungsauftrag übernommen hatte, überprüft werden muss. Ich denke nicht, dass BRin Keller-Sutter diese stümperhaft und dilettantisch aufgegleiste Initiative als Richtschnur benötigt, um sich ein Bild über die Lage zu verschaffen. Ich traue BRin Keller-Sutter ohne Einschränkungen zu, dass sie dort, wo Verbesserungspotential besteht, handeln wird. Ein politischer Druck hat diese Initiative nie ausgelöst, dazu war sie nicht nur mit grossen Fehlern behaftet, sie löste auch nicht einmal ansatzweise das Problem. Erinnern möchte ich noch, dass das heute geltende Kindes- und Erwachsenenschutzrecht am 1.1.2013 in Kraft getreten ist, der damals zuständige Bundesrat hiess Christoph Blocher SVP.

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