17/06/2026
„Doppelgänger beim Notar?“ ⚖️
So lässt sich der ungewöhnliche Vorwurf in einem Verfahren zusammenfassen, das gestern vor dem Landesgericht Wiener Neustadt als Schöffengericht verhandelt wurde.
Im Zentrum stand ein angeblicher Testamentsbetrug rund um einen Nachlass von über 1,2 Mio. Euro. 💶
Der Vorwurf: Ein Pensionist soll bei einem Notartermin durch eine andere Person ersetzt worden sein, um eine letztwillige Verfügung bzw. Vermögensübertragung zugunsten der Erstangeklagten zu ermöglichen.
Ich durfte in diesem Verfahren den Zweitangeklagten verteidigen, dem eine Beteiligung als Beitragstäter vorgeworfen wurde. ⚖️
Gerade bei außergewöhnlichen Vorwürfen zeigt sich, wie wichtig eine genaue Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Tatbeitrag ist. 🔍
Das Verfahren endete erstinstanzlich mit Schuldsprüchen; die Urteile sind nicht rechtskräftig. Rechtsmittel wurden bereits angemeldet.
👉 Zum Beitrag von ServusTV:
Schulbus als Rammbock | Betrug mit Doppelgänger | Fischerin am Attersee